Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken …

… darf leider oder auch in Bezug auf tatsächlichen Naturschutz glücklicherweise ganzjährig nicht betreten werden.

Aber auch davor ist der Strand wunderschön. Möwen, Strandläufer und Austernfischer tummeln sich im Watt und auf den Sandbänken. Weiter draußen sammeln sich Komorane, und große Mengen von Schwänen ziehen majestätisch ihre Bahnen, und Strandbesucher suchen teilweise erfolgreich nach Bernstein.

Inselerkundung entlang des Stettiner Haffs

Westklüne am Usedomer See – die Ruderbootfähre transportiert sogar auch Fahrräder.

Über die Hubbrücke im Peenestrom in Karnin ratterten einst mehrere Direktzüge aus Berlin in die Kaiserbäder von Usedom. Ende April 1945 wurde sie von Soldaten der deutschen Wehrmacht zerstört, um der Roten Armee das Übersetzen auf die Insel zu erschweren. Heute ist nur noch das Hebewerk zu sehen. Es rostet im Wasser der Peene langsam vor sich hin.

Und nun noch die andere Seite der Ruderbootfähre, die Ostklüne.

Schloss Stolpe:

Wisentgehege Insel Usedom

Kamminke, ein Fischerdorf am Stettiner Haff:

Eigentlich stand noch Ahlbeck auf unserer Liste. Wir verzichten allerdings, weil die Straße, die die „Kaiserbäder“ (Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin) miteinander verbindet, völlig zugestaut ist.

Und nach Polen trauen wir uns nicht – wer weiß, welche Auflagen Mecklenburg-Vorpommern für die Rückreise hat. Womöglich brauchen einen aktuellen negativen Coronatest und müssen dann auch noch in Quarantäne 🤧😷.

 

 

Usedom Tag 3 – wir dürfen bleiben 🙂

Der Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang über dem Außenpool, einem Natur-Schwimmteich.

Leider ist das Wasser lausig kalt – ich habe es probiert, aber auch nach nach mehreren Schwimmzügen bleibt es sehr unangenehm – schade. Also weiche ich auf den Innenpool aus, der so früh am Morgen (07.00 Uhr) noch ganz leer ist. Ein guter Start in den Tag!

Heute machen wir eine Wanderung rund um die Südspitze der Halbinsel Gnitz (sehr schön!).

Hier in der Natur fühlen wir uns deutlich wohler als in den berühmten und überlaufenen Seebädern.

Wir haben es gerade noch geschafft …

… seit gestern sind wir auf Usedom. Das Hotel, das wir ab Sonntag beziehen wollten, hatte schon früher ein Zimmer für uns frei 👍, und so haben wir spontan gestern morgen die Koffer gepackt und sind losgefahren. Heute hätten wir nicht mehr anreisen dürfen. Jetzt hoffen wir nur noch, dass sie uns nicht wieder zurückschicken ins Covid 19 Risikogebiet 🙃.

Heute waren wir im Lieper Winkel unterwegs auf einer schönen Route zwischen Achterwasser und Feldern. Die Bäume sind noch grün, die Wiesen ebenfalls, und es blühen auch noch einige Blumen dort. Sogar die Sonne schien – was will man mehr?

 

Unser nächstes Ziel ist Usedom, …

… falls die Berliner Party-Szene nicht noch weiter aufdreht und es ihr damit gelingen könnte, ganz Berlin zum Corona-Risikogebiet zu machen 😡. Dann nämlich müssten wir in Mecklenburg-Vorpommern zunächst in eine zweiwöchige Quarantäne – was bei einem geplanten insgesamt 7-tägigen Aufenthalt doch etwas überfordernd wäre.

Drücken wir also die Daumen, dass die Neuinfektionen insgesamt unter der kritischen Marke bleiben – in drei Bezirken liegt sie leider schon darüber.

 

Müritz-Havel-Törn Tag 8 – die Heimreise

Noch einmal genießen wir die aufgehende Sonne, die die Nebel über dem Wasser langsam verschwinden lässt. Um 9.00 Uhr soll das Boot für die Übergabe geräumt sein.

Eine traumhafte Woche liegt hinter uns, und peu á peu gingen auch die Bootsmanöver immer leichter von der Hand. Insbesondere die vielen Schleusungen hatten einen guten Trainingseffekt.

Beim nächsten Mal würden wir uns allerdings eine Strecke mit weniger Schleusen aussuchen, allein schon, um die jeweiligen Fahrtzeiten besser kalkulieren zu können. In der vergangenen Woche hatten wir 12 Schleusengänge mit insgesamt mehr als 20 Stunden Wartezeit – ohne die Zwangsübernachtung in Diemitz 🙂. Aber wir konnten ja auch dieses genießen, und es hat der Urlaubsfreude keinen Abbruch getan.

In diesem Sinn: gerne wieder!