Gestern haben wir so getan, als sei alles normal 😷, und …

… haben einen Ausflug nach Schwerin gemacht. Zwar herrscht in der Innenstadt Maskenpflicht, und essen mussten wir draußen, …

… aber sonst war alles perfekt. Schwerin glänzt mit einer schönen Altstadt, mit sehr gut restauriertem Gebäudebestand, …

… mit einer gepflegten Innenstadt, …

… mit viel Wasser, verteilt auf sieben Seen, …

… und natürlich mit dem Schloss, dem Burggraben und dem Schlosspark. Als historisch einmaliges Ensemble gilt es als Kandidat für das UNESCO Welterbe.

Winter 😀😀…

… dieses Mal im Spreewald.

Im Januar waren wir – eher zufällig – schon einmal hier, allerdings bei ziemlich schlechtem Wetter. Wir hatten uns darum vorgenommen, wir kommen wieder, wenn das Wetter besser ist. Und das ist jetzt der Fall, der Schnee liegt noch, und die Sonne taucht die Landschaft zusammen mit den Wolken in ein zauberhaftes Licht.

Wir laufen und fahren durch die verschneite Landschaft …

… finden Spuren, hinterlassen Spuren, …

… beobachten Rehe, …

… und genießen die zauberhafte Stimmung.

Sogar Kormorane gibt es hier. Sie spiegeln sich im Wasser eines der vielen Kanäle.

Heute morgen war alles weiß!

Wer hätte gedacht, dass es in diesem Winter bei uns tatsächlich noch einmal schneit – aber heute früh ist es dann doch der Fall. Fast 10 Zentimeter Neuschnee locken begeisterte „Schneefeger“ aus den Häusern. Hatten sie doch schon den ganzen Winter darauf gewartet, sich endlich einmal wieder körperlich betätigen zu können.

Familien schwärmen aus ins „Weiße“, die Kinder auf den Schlitten im Schlepptau. Die Faulen unter ihnen binden einfach die Schlitten hinten ans Auto ☹.

Da zieht es auch uns hinaus – und wohin? Natürlich nach Jühnsdorf.

Die Rehe kommen in großen Gruppen aus den Wäldern, und auch die Kraniche sind immer noch da (beides leider ohne Foto, weil zu weit weg).

Endlich wieder Vitamin D aufbauen

Nach gefühlt endlosen grauen und trüben Tagen scheint heute endlich einmal wieder die Sonne. Es weht ein kräftiger Wind, der die Wolken vertrieben hat, und Mensch und Tier genießen den blauen Himmel und den Hauch von Wärme, den die Sonnenstrahlen spüren lassen.

Die Enten tummeln sich im Wasser und auf den Eisresten.

Und auch die Krähen haben ihren Spaß auf der spiegelnden, glatten Oberfläche.

Die Pferde haben zwar noch ihre Wintermäntel an, aber auch sie freuen sich an dem schönen Tag.

Die Karower Teiche

Es ist schon sehr hilfreich, wenn man Tipps von guten Bekannten bekommt. Von allein wären wir nie auf die Karower Teiche gekommen, ein Naturschutzgebiet im Nordosten von Berlin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Karower_Teiche

Selbst jetzt im Winter herrscht hier buntes Treiben. Gänse fliegen laut schnatternd von einem Teich zum anderen, Kormorane warten auf Beute und im Baum wacht ein weißer Reiher über die Gegend.

Nur die Rinder haben sich weit außer Reichweite, sogar fast außer Sichtweite verzogen. Und das ist auch gut so, führt doch unser Weg mitten über ihre Weide.

In den Bäumen hängen Adventskränze – Futter für die Tiere?

Manche mögen jetzt sagen: Langsam wird es langweilig 😦 – egal, wo sie sind – es sieht doch alles gleich aus. Aber es ist nicht alles gleich, bei Weitem nicht!

Und uns gefällt es ein jedes Mal aufs Neue. 🙂

Im Briesetal

Der Wetterbericht droht damit, dass heute der vorerst letzte sonnige Tag sein soll. Wir machen uns daher kurzentschlossen auf den Weg und fahren nach Birkenwerder, nördlich von Berlin. Hier fließt die Briese, ein kleiner Fluss, vielleicht auch ein Bach, der in seinem Tal eine wunderschöne Landschaft geformt hat.

Die Sonne lässt alles in einem zauberhaften Licht erstrahlen und wir genießen den Weg durch Moor und Erlenbruch.

Zunächst geht es ein kleines Stück am Briesesee entlang und dann weiter auf dem Briesetaler Steig rund um ein Feuchtgebiet und auf einem Boardwalk auch quer darüber hinweg.

Weil wir eher spät losgefahren sind, haben wir uns nur für eine kleine Runde entschieden. Schließlich ist heute der kürzeste Tag des Jahres, und die Sonne geht entsprechend früh unter.

Und sogar die Bäume sind festlich geschmückt mit Äpfeln und Mohrrüben, damit auch die Tiere ein schönes Weihnachtsfest haben 🙂

Havelhöhenweg und Schwanenwerder (14.12.)

Die anfängliche Tristesse …

… verwandelt sich dank der Sonne für ein gar nicht so kurzes Zeitfenster in einen strahlenden Wintertag. Da die Bäume netterweise keine Blätter mehr haben, bleibt der Blick auf die Havel unverstellt. Einige wenige Segler sind noch unterwegs – trotz der Windstille. Aber vielleicht üben sie ja Manövrieren bei Flaute – wer weiß?

Auch hier ist es natürlich – wie überall – hilfreich, wenn aussagekräftige Schilder den Weg weisen.

Zum Abschluss der Runde schauen wir uns noch Schwanenwerder an, die kleine Insel der Reichen und Schönen. Ob die Menschen hier tatsächlich schön sind, wissen wir nicht, wir sehen nicht sehr viele. Aber reich sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit. Davon zeugen die Häuser und Grundstücke hier auf der Insel, die 1882 von dem Lampenfabrikanten Wilhelm Wessel gekauft und sich im Laufe der Zeit zu einem Wohnort für wohlhabende Familien entwickelt hat. Wer hier genau wohnt, wissen wir nicht, die meisten Klingelschilder enthalten keine Namen.

 

Magdeburg: Stadtspaziergang und Wasserstraßenkreuz

Zuletzt waren wir in Magdeburg vor 14 Jahren. So sind wir nicht überrascht, dass sich vieles verändert hat.

Dominiert (natürlich) von den vielen Kirchen, allen voran der Dom, ist Magdeburg eine freundliche und offensichtlich lebenswerte Stadt geworden – soweit man das in Zeiten von Covid 19 beurteilen kann.

Alter Markt mit Magdebuerger Reiter
Wallonerkirche

Magdeburg liegt an der Elbe, und auf beiden Seiten des Flusses gibt es schöne Wege. Wir gehen zunächst am westlichen Ufer ein Stück nach Süden bis zur Ernst-Reuter-Allee …

Johanniskirche
Turm des alten Rathauses

… und von dort aus weiter auf der anderen Flussseite.

Blick auf den Dom

Zurück ans westliche Ufer geht es über die alte Hubbrücke. Früher wurde sie abgesenkt, damit Züge über die Elbe fahren konnten, heute ist sie zu einer großen Projektionsfläche für gute Wünsche geworden.

Durch die Hegelstraße mit ihren prachtvollen Bauten gelangen wir weiter Richtung Dom.

Hier in der Staatskanzlei zankt sich gerade die Landesregierung über 0,86 € (Erhöhung der Rundfunkgebühren) und darüber, dass diese hohe Summe es doch sicher wert ist, die Koalition zugunsten der AFD aufs Spiel zu setzen. Es ist nicht zu glauben 😖.

Die Presse wartet auf Ergebnisse, …

… und die Fahrer bewachen die Luxuslimousinen.

Von hier aus sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Dom.

Sehr schön restauriert ist der Domplatz, an dem sich weitere Gebäude der Landesregierung und -verwaltung befinden, unter anderem auch der Sachsen-Anhaltinische Landtag.

Gleich nebenan ist die von Friedensreich Hundertwasser entworfene Grüne Zitadelle.

Am Faunbrunnen essen wir eine Bratwurst. Die Restaurants haben ja alle geschlossen. Aber nach Covid werden wir solche Ausflüge auch wieder in schönen Restaurants abschließen. Da freuen wir uns jetzt schon drauf.

Im Elbauenpark steht der Jahrtausendturm, ein interessantes Bauwerk mit einer nicht minder interessanten Ausstellung.

Aber erstens finden wir den Eingang nicht, und zweitens ist die Ausstellung sowieso geschlossen. Wir laufen einmal am Zaun hin und her und fahren dann durch das endlose Industrie- und Hafengebiet entlang der Elbe nach Rothensee.

Hier, am Wasserstraßenkreuz Magdeburg, kreuzen sich Elbe und Mittellandkanal.

Das Wechseln zwischen beiden Gewässern ist nur durch eine Schleuse möglich oder mithilfe des mehr als 80 Jahre alten Schiffshebewerks. Dieses ist mittlerweile allerdings nur noch für touristische Zwecke in Betrieb bzw. für Sportboote, die nicht in die Schleuse dürfen.

Im Rahmen eines aufwändigen Bauwerkes fließt hier der Mittellandkanal in einer Art Trog über die Elbe. Am Kanal entlang gehen wir auf die Brücke.

Es ist schon ein seltsames Gefühl, vom „Ufer“ eines Kanals auf einen Fluss hinunterzublicken.

Obwohl erst Nachmittag ist, geht die Sonne schon unter und taucht alles in ein weiches, schönes Licht – pure Zweckarchitektur trifft Romantik.