Es ist zwar schon ein paar Tage her, …

… aber Ostern haben wir uns angeschaut, was aus dem Müll des alten Westberlin geworden ist, der in den 1970‘er und 1980‘er Jahren in großen Mengen auf der Deponie in Großziethen (ehemalige DDR und ganz bei uns in der Nähe) abgeladen wurde. Damals gab es einen eigenen Grenzübergang ausschließlich für die Fahrtzeuge der (West)Berliner Stadtreinigung.

Heute ist die Begrünung fast fertig, und wir haben eine Lücke im Bauzaun genutzt, um auf die Halde hinauf zu klettern. Es ist lausig kalt und sehr windig, aber man hat einen guten Rundumblick.



Wer kennt schon Schmerwitz?

 

Aber hier gibt es Interessantes und Schönes zu entdecken, z.B. ein altes Schloss oder den zugehörigen Gutshof mit Hofladen (geöffnet), Töpferwerkstatt (geöffnet) und Café (öffnet erst am Wochenende – schade).

In der Umgebung laufen wir an Weiden, grünen Feldern und alten Obstbaumwiesen entlang und entdecken die ersten Kornblumen in diesem Jahr.

 

Und gegen den anfangs noch sehr kalten Wind erweist sich mein „Mund-Nasen-Schutz“ als durchaus nützlich.

Gut, dass es nicht regnet!

Die Corona-Lockerungen und das schöne Wetter …

… animieren leider viel zu viele Menschen dazu, sich in der Natur zu tummeln. Unser Ausflug in die Moorgebiete nördlich von Berlin führt über schmale Wege oder Holzbohlenstege …

… und diese müssen wir leider teilen mit drängelnden Radfahrern und lärmenden Familien. Vorbei ist es mit den einsamen Wanderungen, wo die wenigen Menschen, denen wir begegnet sind, auch auf einen gewissen Sicherheitsabstand geachtet haben ☹️.

Schön wars trotzdem 😉.

Die Landschaftspalette reichte von moorigen Feuchtgebieten bis zu sandigen, wüstenähnlichen Abschnitten.

Eingebettet in das Naturschutzgebiet liegt idyllisch der Köppchensee.

An einem Weizenfeld vorbei gehen wir weiter zur Lübarser Höhe.

Am Hang versuchen Gleitschirmflieger, sich in die Luft zu begeben – allerdings nur mit eher mäßigem Erfolg.

***

Eine Reise an die Oder

Nun ja, für uns ist es weniger eine Reise, eher ein Ausflug. Die Oder ist ja nicht so weit weg.

Wir bleiben in der Nähe von Lebus, laufen am Kunersdorfer See entlang, …

… entdecken alte Obstbaumwiesen, …

… nette Kühe, …

… schnuckelige Schnucken, …


… eine Biberburg, …

… oft übersehene kleine blühende Pflanzen, …


… und wir finden kuriose Orte (zumindest was die Namen betrifft 🙃)


Dann ist da natürlich auch noch die Oder!

Eindrucksvoll sind die leuchtenden Rapsfelder …

… und natürlich der Heimweg querfeldein!

 

 

Wir erwandern unsere Stadt!

Gestern: Köpenick

… der Hauptmann

… idyllisches Wohnen am Wasser … die vielen Plattenbauten lasse ich jetzt mal außen vor und konzentriere mich auf das Schöne …

… die Alte Försterei – ein Foto gibt es leider nicht ☹️

… und soviel Grün, dass wir uns verlaufen und querfeldein über „verbotenes“ Terrain müssen, um wieder auf den rechten Weg zu kommen.