Tokyo – Tag 1

Als mittlerweile schon erfahrene Japanreisende sind wir mehr und mehr auf uns allein gestellt. Nachdem wir es bisher jeden Abend mit Bravour geschafft haben, ein nettes Restaurant zu finden, wartet heute die nächste Herausforderung auf uns: Wir müssen allein zum Bahnhof und dort den richtigen Zug und die reservierten Plätze finden. Auch das gelingt ohne Probleme. Es ist gar nicht so schwer, sich in Japan zurecht zu finden – zumindest in den großen Städten.

Am Bahnhof in Tokyo werden wir allerdings von unserem örtlichen Guide abgeholt, und mit dem Bus fahren wir ins Hotel.

Am Nachmittag haben wir wieder „Freizeit“. Wir fahren zum Kaiserpalast, der mitten in der Stadt liegt. In dem großen Gelände kann man ihn allerdings nur von Weitem erahnen. Näher heran kommt man nicht.

Danach lassen wir uns treiben und die Stadt auf uns einwirken. Es ist einfach fantastisch!

Wir sind in Ginza, dem Shoppingviertel. Die Dichte der teuren Markengeschäfte hier ist sicher einmalig, da kommen auch New York und Paris nicht mit. Wir können nur immer wieder staunen.

Den Abend beschließen wir in einem Pub. Das mag zwar nicht stilecht erscheinen, aber dieses Lokal wird in erster Linie von Einheimischen frequentiert, die offensichtlich nach der Arbeit hier noch einen Imbiss bzw. einen Drink nehmen.

Zu unserem Hotel sind es von hier aus nur noch ca. 15 Minuten zu laufen.

 

Osaka …

… vermittelt uns eindrucksvoll, wie eine japanische Großstadt tickt.

In der Altstadt taucht man ein in ein buntes, lautes und quirliges Straßenbild. Als „gemeiner“ Mitteleuropäer ist man nahezu hilflos dieser Flut von Eindrücken ausgeliefertj

 

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Das neue Zentrum von Osaka ist stylisch und Hypermodern.

Im Umeda Sky Building gibt es im 40. Stockwerk eine Aussichtsplattform, das Floating Garden Observatory. Wo der Name herkommt, wissen wir nicht. Einen Garten gibt es dort auf jeden Fall nicht.

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Der Kaiserpalast von Kyoto

Der Kaiserpalast von Kyoto diente der kaiserlichen Familie bis zur Verlegung der Hauptstadt nach Tokyo 1869 als Wohnsitz. Im kaiserlichen Garten (Kyoto Gyoen-Park) liegen, von einem überdachten Erdwall umgeben, die Palasthalle („Seiryō-den“) und der Kleine Palast („Kogosho“). Man kann die Anlage besichtigen, darf aber die Gebäude nicht betreten. Diese sind nur an fünf Tagen im Frühling und Herbst für die allgemeine Öffentlichkeit geöffnet.

 

Nara

Nara war im 8. Jahrhundert die Hauptstadt Japans. Aus dieser Zeit stammen die meisten der großen Tempelanlagen. Nara gehört mit zu den bedeutendsten touristischen Zielen in Japan. Mehrere Tempel, Schreine und Ruinen in und um Nara sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Wir müssen mit dem Zug fahren, um dorthin zu kommen.

Vormittags besuchen wir den Horyuji Tempel, einen der ältesten in Japan. Er wurde von Prinz Shotoku gegründet, der den Buddhismus in Japan eingeführt haben soll. Die Haupthalle, die fünfstöckige Pagode und das Haupttor im Saiin Garan (westlicher Bezirk) der Tempelanlage stammen aus dem 7. Jahrhundert und sind damit die ältesten noch erhaltenen Holzbauwerke der Welt.

Die Sehenswürdigkeiten in Nara teilen wir mit vielen, vielen, vielen Schülerinnen und Schülern. Alle Schulen in Japan haben offensichtlich Exkursionswochen.

Ulrich kauft ein „Tempelbuch“. Man kann sich in jedem Tempel etwas hineinschreiben lassen.

Zum Mittagessen gibt es Nudeln, grünen Tee und Sesameis.

Der wohl berühmteste Tempel in Nara ist der Tōdai-ji mit der weltweit größten bronzenen Buddhastatue. Noch berühmter sind aber vielleicht die ca. 1200 Sika-Hirsche, die mehr oder weniger wild im Narapark leben und die Besucher belästigen. Das Wahrzeichen von Nara ist eine Comic-Hirschfigur.

Auch hier gibt es einen Eintrag ins Tempelbuch.

Und zum Abschluss des Tages schauen uns vom Kyototower aus die Stadt von oben an. Auf dem Foto sieht man links den Tempel, der gegenüber von unserem Hotel liegt.