Denkmal der Industriekultur und Landschaftspark Duisburg – Nord

1903 wurde hier – in direkter Nachbarschaft zu Zechen und Kohlefeldern – das von August Thyssen erbaute Meidericher Hüttenwerk in Betrieb genommen, zunächst mit drei, später mit fünf Hochöfen. Zu Hochkonjunkturzeiten vor dem ersten Weltkrieg waren hier schon 1.350 Beschäftigte tätig. Nach schweren Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde es wieder aufgebaut, 1985 im Zuge der Kohlekrise dann aber endgültig geschlossen.

Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark entstand in den 1990’er Jahren rund um das stillgelegte Hüttenwerk ein Landschafts- und Industriepark. Heute bietet er interessante Einblicke in die Geschichte und Technik der Verhüttung im Ruhrgebiet im 20. Jahrhundert. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Freizeitangebote vom Klettergarten zwischen Hochöfen bis hin zum Taucherlebnis im alten Gasometer …

… und die Anlage dient immer wieder als Filmkulisse. Derzeit werden hier große Teile von „Die Tribute von Panem – das Lied von Vogel und Schlange“ gedreht.

Gasometer Oberhausen

Ein Industriedenkmal der besonderen Art! Bis 1988 Europas größter Scheibengasbehälter (bezeichnet die Art der Konstruktion) mit einem Speichervolumen von 347.000 Kubikmeter – seit Mitte der 1990‘er Jahre Europas höchste Ausstellungshalle. Seit dieser Zeit gibt es etwa jährlich wechselnde oft sehr spektakuläre Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen, die die besondere Location jeweils in ihr Konzept einbeziehen. Es werden eindrucksvolle Bilder, Videos, Videoinstallationen und Simulationen in Szene gesetzt – so auch in der aktuellen Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Zur Klimageschichte der Erde sind hier wirklich sehenswerte und auch sehr berührende Fotos und Videos zusammengetragen.

Höhepunkt der Ausstellung ist eine monumentale Skulptur der Erde, auf die hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert werden. Die Zuschauer bekommen den Eindruck, sie würden diese Erde aus dem Weltraum heraus beobachten.

Gern würde ich hier ein paar dieser faszinierenden Fotos zeigen, aber dann würde es sicherlich Probleme mit dem Urheberrecht geben 😏. Darum ist hier nur der Link zur Webseite der Ausstellung:

https://www.gasometer.de/de/ausstellungen/das-zerbrechliche-paradies

Neues von den Fröschen

Unser kleiner Teich scheint sich zu einem richtigen Frosch-Hotspot zu entwickeln. Innerhalb etwa eines Monat hat sich die Bevölkerungszahl um 150% erhöht, von ursprünglich zwei auf fünf – nicht durch Nachwuchs, sondern durch Zuzug. Nachdem schon Anfang Juli einer dritter dazugekommen war, sind nun noch zwei weitere eingezogen. Und alle fünf scheinen sich gut untereinander zu verstehen 🐸🐸🐸🐸🐸

Hier sind ein paar Suchbilder. Tip: Auf den ersten drei sind alle fünf zu sehen!

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Wieder daheim …

… und das schon seit einer Woche.

5.000 Meilen durch 20 Staaten – wir haben viel gesehen. Amerika ist ein großes und interessantes Land mit vielen verschiedenen Gesichtern, manche schön, manche weniger schön. Wenn man nicht den Fehler macht, Amerika mit den USA zu verwechseln, kann man sich an vielen Orten wohlfühlen. Wir zumindest haben die Fahrt genossen 🙃.

Montauk

Montauk heißt eine autobiografische Erzählung von Max Frisch aus dem Jahr 1975, die ein Wochenende hier in Montauk auf Long Island beschreibt. 2017 hat Volker Schlöndorff den Film “Rückkehr nach Montauk“ gedreht, der dem Andenken an Max Frisch und dessen Erzählung gewidmet ist.

Montauk ist sicherlich nicht mehr das idyllische Dorf ist, das Frisch in den 1970‘ern beschreibt. Sein Leuchtturm bildet die östliche Spitze von Long Island.

Die Strände sind aber immer noch schön, es gibt allerdings leider nur sehr wenige öffentliche Zugänge.

Heute ist der letzte Tag unseres “Roadtrips“. Morgen fahren wir nach Boston und verbringen noch ein paar Tage mit der Familie, bevor es wieder heimgeht.

Zu unserem Abschiedsessen sind wir im Rumba in den Hampton Bays.