BER II

Schön geworden ist er ja, der Flughafen Willi Brandt, …

Magic Carpet im Terminal 1
Dädalus – Ikarus – Skulptur aus dem alten Flughafen in Tegel (Otto – Lilienthal – Flughafen)

… aber er kommt momentan etwas nutzlos daher. Dank Corona gibt es nur wenige Starts und Landungen. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so – wer weiß, was passiert wäre, wenn der BER gleich mit voller Auslastung an den Start gegangen wäre 😉…

… und von den paar Leuten, die man außer dem Flughafenpersonal sieht, scheinen die meisten Rentnerinnen und Rentner zu sein, die sich endlich einmal den Hauptstadtairport anschauen wollen – wie wir ja auch 🙂. Abstand halten ist hier kein Thema.

 

 

 

 

 

 

Billig allerdings ist solch eine Besichtigung nicht gerade, zumindest wenn man mit dem Auto anreist.


Wir hoffen trotzdem, dass wir in ein paar Monaten hier mit Koffern stehen und uns auf eine interessante Reise freuen werden (Anreise dann mit dem Taxi oder den Öffis).

Die Heideseen im Biosphärenreservat Spreewald

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel

Es mag kitschig erscheinen, aber bei unserer Wanderung heute kam mir immer wieder dieses Gedicht in den Kopf.

Umgeben von Kiefern-Traubeneichen-Mischwäldern liegen südlich von Märkisch Buchholz die Heideseen. Zu ihnen gehören der Große Wehringsee, der Schibingsee, der Schwanensee, der Triftsee, der Mittelsee und der Pichersee. Wir umrunden die letzten vier. Die Seen sind relativ klein, mit zehn Hektar ist der Schwanensee der größte und mit einer Tiefe von acht Metern auch gleichzeitig der tiefste.

 

… und an vielen Stellen war es tatsächlich so still, dass man die Blätter leise fallen hören konnte.

Und heute mussten wir wieder heim ☹️

Eigentlich wollten wir noch zwei Nächte in einem Hotel an der Peene verbringen, aber sie haben unsere Buchung storniert, obwohl wir ja (gerade noch) rechtzeitig vor dem Beherbungsverbot in MeckPomm waren.

Nun ja, zumindest haben wir auf der Rückfahrt noch ein paar Kraniche gesehen, das Glück wird uns also hold sein.

 

Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken …

… darf leider oder auch in Bezug auf tatsächlichen Naturschutz glücklicherweise ganzjährig nicht betreten werden.

Aber auch davor ist der Strand wunderschön. Möwen, Strandläufer und Austernfischer tummeln sich im Watt und auf den Sandbänken. Weiter draußen sammeln sich Komorane, und große Mengen von Schwänen ziehen majestätisch ihre Bahnen, und Strandbesucher suchen teilweise erfolgreich nach Bernstein.

Inselerkundung entlang des Stettiner Haffs

Westklüne am Usedomer See – die Ruderbootfähre transportiert sogar auch Fahrräder.

Über die Hubbrücke im Peenestrom in Karnin ratterten einst mehrere Direktzüge aus Berlin in die Kaiserbäder von Usedom. Ende April 1945 wurde sie von Soldaten der deutschen Wehrmacht zerstört, um der Roten Armee das Übersetzen auf die Insel zu erschweren. Heute ist nur noch das Hebewerk zu sehen. Es rostet im Wasser der Peene langsam vor sich hin.

Und nun noch die andere Seite der Ruderbootfähre, die Ostklüne.

Schloss Stolpe:

Wisentgehege Insel Usedom

Kamminke, ein Fischerdorf am Stettiner Haff:

Eigentlich stand noch Ahlbeck auf unserer Liste. Wir verzichten allerdings, weil die Straße, die die „Kaiserbäder“ (Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin) miteinander verbindet, völlig zugestaut ist.

Und nach Polen trauen wir uns nicht – wer weiß, welche Auflagen Mecklenburg-Vorpommern für die Rückreise hat. Womöglich brauchen einen aktuellen negativen Coronatest und müssen dann auch noch in Quarantäne 🤧😷.