23. Mai – Auch Regentage können sehr interessant sein

Heute regent es ohne Unterlass, aber irgendwie passt das Wetter zu den südöstlichen Fjorden, an denen wir entlang fahren. Die schwarzen Lavastrände kontrastieren perfekt zu den schneebedeckten Berggipfeln und zu den weißen Schaumkronen auf dem Meer.

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Und am Ende des Tages überrascht uns tatsächlich in den Bergen noch der Winter.

22. Mai – Heute ist Gletschertag

Die Sonne scheint vom strahlen blauen Himmel, während wir an den südlichen Ausläufern des Vatnajökull entlang fahren, eine spektakuläre Route, auf der man an mehreren Stellen ganz nah an die Gletscherzungen heran kommt.

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Besonders spektakulär sind auch die Gletscherseen, in denen sich die abgetauten Eisschollen sammeln, um dann in das offene Meer zu treiben.

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Am Jökullsarlon tummeln sich tausende von Küstenseeschwalben, die sich gemeinsam mit einigen Möwen zur Futtersuche immer wieder in die Fluten stürzen. Hier sehen wir auch (zum ersten Mal für uns) Skuas, große, braune Raubmöwen, die sich auch gern mal an kleineren Exemplaren der eigenen Sorte vergreifen. Hier sind sie allerdings hinter den schlanken Küstenseeschwalben her. Und wenn sie da keinen Erfolg haben, begnügen sie sich auch mit etwas Fisch.

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Am späten Nachmittag haben wir dann auch noch die Chance, ein paar der sehr neugierigen Islandpferde näher kennenzulernen.

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Heute morgen mussten wir übrigens schon eine Havarie beseitigen. Der nächtliche Sturm hatte die Scharniere von einem der Dachfenster abgerissen. Glücklicherweise gab es an der Rezeption des Campingplatzes eine Leiter und Klebeband, so dass Ulrich es notdürftig befestigen konnte, bevor wir es in Egilsstadir in einer Werkstatt anschauen lassen können.

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Island – wir sind begeistert

Endlose Lavafelder mit Geysiren durchsetzt – raues Meer – schroffe Felsen mit brütenden Vögeln – weite, mit Flechten bewachsene Ebenen – schneebedeckte Berge – grandiose Gletscher … – … und das alles schon in den ersten beiden Tagen!

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Das Wetter spielt auch mit, mal Sonne, mal Regen, mal Hagel und immer Wind – es passt zu der Landschaft. Es ist zwar abgedroschen, und ich habe es bisher auch nicht geglaubt, aber es stimmt tatsächlich: Wenn dir in Island das Wetter nicht gefällt, dann warte einfach ein paar Minuten und du hast anderes Wetter.

Das ist übrigens unser Heim für die nächste Zeit.

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