Das Röhren der Hirsche …

… begleitet uns nachhaltig auf unserem Weg durch den Wildpark Glauer Tal (kann man so leider auf kein Foto bannen 😏).

Die Tiere, die wir zu Gesicht bekommen, scheinen eher relaxed, …

… oder aber sehr aufmerksam.

… und zum Abschluss noch ein Blick in den Himmel

Der Kurzurlaub ist zu Ende, …

… und wir sind wieder zu Hause.

Auf dem Heimweg haben wir noch einen Umweg über Wismar gemacht. Es ist einige Jahre her, seit wir zuletzt hier waren, und die Stadt ist sehr schön geworden. Viele der Häuser sind mittlerweile restauriert und am Stadtbild wird fleißig gearbeitet. Die Aufnahme der alten Hansestadt ins UNESCO Weltkulturerbe ist sicherlich gerechtfertigt.

Das wohl bekannteste Gebäude in Wismar, der “Alte Schwede“
Am alten Hafen

Kreuz und Quer durch‘s Biosphärenreservat

Weil wir uns unterwegs ein paar Mal verlaufen, gerät die geplante Umrundung des Neuenkirchener Sees doch etwas länger als geplant. Dennoch bleibt sie auf der Liste der empfehlenswerten Unternehmungen.

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Und die Kuh freut sich, als wir nach einigen Stunden wieder beim Auto sind 😜.

Stippvisite in Lübeck …

Die Überraschung auf dem Weg nach Lübeck sind Nandus in freier Wildbahn. Wir dachten zunächst, wir sehen Kraniche – aber nein, es sind wirklich Nandus. Deren Ahnen sind vor längerer Zeit aus dem Zoo in Lübeck getürmt, und sie fühlten sich in der Freiheit offensichtlich so wohl, dass sie sich ordentlich vermehrten und sich entschieden, “draußen“ zu bleiben.

Lübeck selbst enttäuscht auf den ersten Blick. Wir waren vor vielen Jahren schon einmal hier, und die Innenstadt hat sich nicht zu ihrem Vorteil entwickelt. Zu viele Kettenläden, die man in jeder Shoppingmall findet, haben sich angesiedelt. Abseits der von vielen Touristen besiedelten Straßen findet man allerdings noch sehr schöne Zeugnisse der alten Hansestadt.

An der Trave

… und am Nachmittag lassen wir uns dann noch in Travemünde den Wind um die Nase wehen.

Hier liegt die Passat, die 1911 als einer der legendären „Flying P-Liner“ vom Stapel gelaufen ist. Bis 1957 fuhr sie unter Segeln um die Welt, 39mal umrundete sie Kap Hoorn, heute ist sie ein Museumsschiff.

Auf der Nordermole beobachten wir die Schiffe, die jetzt am Nachmittag in den Hafen heimkehren.

Und im altehrwürdigen “Fisch & Meer“ bekommen wir ein sehr gutes Abendessen.

Ein Wochenende im Biosphärenreservat Schaalsee

Das Biosphärenreservat Schaalsee liegt zwischen Hamburg, Lübeck und Schwerin im Westen von Mecklenburg-Vorpommern, direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Schaalsee selbst lag bis 1989 in zwei verschiedenen Staaten, die Grenze führte mittendurch ihn hindurch. Heute liegt er in zwei Bundesländern, der nordöstliche Teil gehört zum Naturpark Lauenburgische Seen in Schleswig-Holstein. Seit 1990 steht das Biosphärenreservat unter Naturschutz und bietet vielen Tieren und Pflanzen einen Rückzugsort.
Wir haben für das Wochenende im Fischhaus in Zarrentin, direkt am See, gebucht.

Auf der Fahrt dorthin schauen wir uns Lauenburg an, dessen Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. In der Altstadt kann man auf Tafeln an den Häusern deren Geschichte nachlesen.

Nachmittags sind wir dann am Schaalsee, und nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, machen wir einen ersten Rundgang.

Kraniche …

… in Jühnsdorf. Hier rasten nicht die Massen von Kranichen, wie z.B. im Linumer Bruch oder auf dem dem Darß, aber einige Hundert sind wohl hier. Man kann sie sehr zwanglos beobachten, ohne Absperrungen, ohne das Erlebnis mit vielen anderen Beobachtenden teilen zu müssen und ohne dass Fotografierende darum konkurrieren, wer das größte Objektiv auf die Tiere richtet.

Übertönt werden die Kraniche von Tausenden von Gänsen, die sich hier in der Nähe auf dem Rangsdorfer See zum Flug in den Süden versammeln. Man kann sie auf dem Wasser nicht beobachten, weil der Bereich rund um den See zu diesen Zeiten nicht betreten werden darf. Aber sie sind nicht zu überhören, und manchmal fliegen sie auch laut schreiend auf.

Stralsund

Stralsund ist die älteste Stadt Pommerns, bereits im Jahr 1234 erhielt sie das Stadtrecht. Sie war Gründungsmitglied der Hanse und führt seit 1990 die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“.
Ihre Altstadt mit zahlreichen Baudenkmalen und besonders wertvollen Zeugnissen der Backsteingotik gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe – genug Gründe für einen Besuch!

Den ursprünglich geplanten Tagesausflug ergänzen wir spontan noch mit einer Übernachtung und haben somit mehr Zeit in dieser wirklich sehenswerten Stadt.

Unser Rundgang beginnt am Hafen mit den alten Speichergebäuden.

Hier liegt auch die erste Gorch Fock, mittlerweile ein schwimmendes Museum. Mehr darüber zu lesen gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gorch_Fock_(Schiff,_1933)

Das Ozeaneum sparen wir uns, man hört nicht nur Positives über die Tierhaltung dort, und wahrscheinlich hätte man auch vorher online buchen müssen.

Gestärkt mit Fischbrötchen machen wir uns auf den Weg in die Altstadt.

Ihr Zentrum ist der alte Markt.

Hier bekommen wir zunächst einen Schreck, als uns in der Touristeninformation gesagt wird, dass alle Hotels ausgebucht sind – das hatten wir jetzt nicht erwartet!

Wir rufen trotzdem ein paar Hotels an, und nach dem vierten oder fünften Versuch haben wir tatsächlich Glück. Im Inter City Hotel können Gäste wegen des Lokführerstreiks nicht anreisen. Es ist zwar nicht das beste Haus am Platze, aber für eine ungeplante Übernachtung reicht es.

Weiter schlendern wir durch die Altstadt und decken uns dabei mit dem Nötigen für die Nacht ein. In einem kleinen Buchladen kaufen wir ein Buch über die Stadt, und wir lassen uns einen Stralsund-Krimi empfehlen. Später erfahren wir, dass die Ladenbesitzerin selbst Bücher schreibt, und dass der Autor des Krimis ihr Ehemann ist ( https://strandläufer-verlag.de/der-laden/ ).

Wir folgen der „Route der Sehenswürdigkeiten“ ( https://www.tripadvisor.de/Attractions-g187363-Activities-Stralsund_Mecklenburg_West_Pomerania.html ) und landen nach einer großen Runde wieder am Hafen.

In Stralsund steht die älteste Hafenkneipe Europas, sie wurde bereits im Jahr 1312 eröffnet.
Auch Angela Merkel war schon einige Male hier

Auf der Terrasse des Schipperhus trinken wir ein alkoholfreies Bier und essen eine Kleinigkeit. Hier handeln wir uns ein lebenslanges Hausverbot ein, weil wir es wagen, mehrmals nach der Rechnung zu fragen :-).

Zum Abendessen sind wir im Restaurant Lara …

… und vorher laufen wir noch auf die Nordmole hinaus.

Nachdem wir uns am nächsten Morgen mit erstklassigen Croissants und gutem Kaffee gestärkt haben, fahren wir noch über die Brücke nach Rügen. Der südöstliche Teil der Insel ist geprägt durch Wiesen und Felder, es ist ländlich grün und sehr sympathisch.

Nach einer kurzen Rast im kleinen Hafen von Puddemin …

… fahren wir weiter nach Glewitz, von wo uns eine Fähre zurück auf das Festland und auf den Heimweg bringt.

Immer wieder Montags …

Gestern waren wir in Linum, dem Storchendorf im Rhinluch.

https://storchenschmiede.org/stoerche/

Hier nisten jährlich bis zu 10 Storchenpaare. Sie nutzen immer wieder dieselben Nester, und auf Schildern wird nachgehalten, wieviele Junge jährlich geschlüpft sind. Die Einträge für 2021 sind allerdings noch nicht vorhanden. Viele Störche sehen wir nicht, wir haben den Eindruck, dass einige Nester leer sind, das mag aber auch ein Trugschluss sein.

Der Weg durch die Linumer Teichlandschaft ist trotzdem sehr schön! Begleitet vom Zwitschern der Schwalben (zwitschern Schwalben?) und von Surren von Hunderten von Libellen machen wir uns auf den Weg zunächst durch Felder und später durch hohes Schilf, das die Sicht auf die Teiche schon deutlich behindert – aber dafür gibt es immer wieder Aussichtsplattformen.

Und wenn es schon keine Störche zu sehen gibt, so gibt es hier diverse andere Tiere zu beobachten, insbesondere eine große Anzahl an Silberreihern. Sie halten sich allerdings in dem für Besucher nicht zugänglichen Teil der Teiche auf.

Quasi außerhalb des geplanten Programms lässt sich am Wegrand noch ein kleiner Kater von uns verwöhnen. Er trägt ein Halsband und heißt Leo.

Diedersdorf

Das Schloß Diedersdorf ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und andere Vergnügungssüchtige. Mit Biergarten, Ponyreiten, Spielplatz, Karussel und Ähnlichem ist hier am Wochenende die Hölle los (war es wenigstens vor Corona).

Danach kehrt wieder Ruhe ein bis zum nächsten Wochenende. Und genau darum waren wir am letzten Montag hier.

Diedersdorf ist ein ruhiges, gepflegtes Örtchen, das von Feldern, grünen Wiesen und Weiden umgeben ist.

Störche und Reiher fühlen sich hier wohl.