Das Urlaubsende …

… rückt in erschreckend greifbare Nähe. Morgen fliegen wir zunächst nach Hanoi und von dort aus dann nach Deutschland.

Hier in Bangkok hatten wir einen wunderschönen Urlaubsabschluss. Wir haben das Flair einer interessanten asiatischen Großstadt genossen, …

… die Annehmlichkeiten eines tollen Hotels …

… und nicht zuletzt den Luxus eines selbstbestimmten Zeitplanes ;-).

Natürlich gab es auch ein paar “Must see’s”.

 

Aber ansonsten haben wir uns treiben lassen, und sind durch die Straßen geschlendert (Auch die Quartiere, die für einige Touristen das einzige Ziel in Bangkok sind, haben wir nicht ausgelassen!), und nicht zu vergessen: Bangkok ist ein Shoppingparadies:

 

Abschied von Kambodscha

Heute ist der letzte Tag unserer Rundreise. Am Abend fliegen wir nach Bangkok. Dort treffen wir Tobi, unseren Neffen.

Wir haben auf dieser Reise viele neue Eindrücke gewonnen – es wird lange dauern, bis sie alle verarbeitet sind. Wir haben unendlich viel gelernt über Länder und Menschen, von denen man in Europa nicht ganz so viel hört. Vieles hat uns nachdenklich gemacht, manches betroffen. Insbesondere Laos und Kambodscha brauchen alle erdenkliche Hilfe, und zwar die Menschen dort und nicht die jeweiligen Regierungen. Wir konnten nicht umhin, immer wieder den Kindern etwas zu geben, sei es nun richtig oder falsch. Und in unserer Reisegruppe haben wir gesammelt, um für ein Dorf in Kambodscha eine Wasserpumpe zu finanzieren. Dies sind Tropfen, aber vielleicht helfen sie ein wenig.

Gleichzeitig haben wir grandiose Tempelanlagen gesehen, die sowohl von religiöser Inbrunst als auch von spiritueller Größe zeugen, die aber natürlich auch Macht und Reichtum der Herrscher demonstrieren.

Wir haben viele Widersprüche und Gegensätze erlebt. Das Klima hat uns durchaus geschafft, aber die Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse möchten wir nicht missen.

Die Khmer Tempel von Angkor

… Worte können die Eindrücke, die wir hier bekommen, nicht beschreiben. Die Temperaturen sind Hardcore, aber wir werden vollauf entschädigt durch das, was wir sehen. Man kann Raum und Zeit vergessen, wenn man sich auf diese Bauwerke einläßt. Immer wieder bleiben wir hinter der Gruppe zurück, um alles in Ruhe auf uns wirken zu lassen – es ist im wahrsten Sinne des Wortes unbeschreiblich.

Ta Prohm (der überwachsene): 

 

Angkor Thom mit Bayontempel und Gesichtertürmen:

 

  

Angkor Wat:

Phnom Penh

Die Stadt, die noch in 1960’er Jahren eine “blühende Märchenstadt” war, wurde im April 1975 innerhalb von 48 Stunden von den Roten Khmer total geräumt. Ausnahmen gab es nicht, selbst Krankenhäuser wurden evakuiert. Wer sich weigerte, wurde hingerichtet. Nach der Vertreibung der Roten Khmer 1979 lag Phom Penh in Schutt und Asche. Mit UN-Hilfe wurde die Stadt langsam wieder aufgebaut.

Heute ist Phom Penh eine Stadt voller Gegensätze und Widersprüche. Auf der einen Straßenseite stehen moderne Neubauten, auf der anderen die hier überall üblichen primitiven Bauten mit kleinen Läden und Garküchen.

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Es sind erste Hochhäuser zu sehen, ein modernes Shoppingcenter wird gebaut, die teuren Automarken sind vertreten von Hummer über BMW bis Mercedes, und auch die KPMG hat ein Büro hier.

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In den Vierteln der besser Verdienenden sind die Grundstücke von hohen Mauern umgeben und mit Stacheldraht gesichert. Man sieht aber auch Menschen, die auf den Gehwegen hausen, und es gibt wesentlich mehr bettelnde Menschen als in Laos oder Vietnam, besonders die Kinder machen es einem schwer, hart zu bleiben. Laut offiziellem Statement ist für ihre Grundbedürfnisse gesorgt, das Betteln sei mehr oder weniger ein zusätzlicher Verdienst. Wir können nicht beurteilen, wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckt!

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Märchenhaft und majestätisch ist der Königspalast:

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Auch das Nationalmuseum befindet sich in einem prachtvollen Gebäude:

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… und traditionelles Transportmittel/Taxi bleibt natürlich das Tuk Tuk Smiley.

Von Luang Prabang über die Berge nach Vientiane

Zwei Tage brauchen wir für diese Strecke auf der Nationalstraße Nr. 13 (13 ist in Laos die Glückszahl!). Wir fahren zunächst nach Vang Vieng. Hier übernachten wir, und am zweiten Tag geht es weiter nach Vientiane.

Die Route führt durch die Vieng Karstberge, wir überqueren mehrere Pässe.

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Auch wenn die regelmäßigen Überfälle auf Busse, die bis vor ein paar Jahren keine Seltenheit waren, nun nachgelassen haben, so bleibt die Strecke trotzdem abenteuerlich genug. Die schmale Straße schlängelt sich völlig ungesichert die Berge hinauf. Und wenn man dann noch weiß, dass in Laos ca. die Hälfte aller Führerscheine gekauft worden sind, dann ist es nicht verwunderlich, dass wir auf der Strecke zwischen Luang Prabang und Vang Vieng gleich mehrere Unfälle sehen, bei denen LKW’s schlimm zugerichtet wurden.

Die Landschaft, durch die wir fahren, ist großartig – man kann nur hoffen, dass sie auch so erhalten bleiben kann. China forciert hier mehrere Großprojekte, bei denen der Naturschutz nicht mit auf der Agenda steht.

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Das Leben in den Bergdörfern ist sehr einfach, Laos ist ein äußerst unterentwickeltes Land, und Hilfe aus dem Ausland bleibt oft in den Netzen des korrupten Regimes hängen.

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… aber die Märkte sind bunt, und außer Obst und Gemüse bekommt man auch allerlei Gegrilltes: z.B. Ratten, Kröten, kleine Vögel und andere Leckereien.

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Mittlerweile sind wir in Vientiane, der Hauptstadt von Laos, angekommen. Morgen fliegen wir weiter nach Phnom Penh.

Elefantenjagd am Mekong

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Der Mekong fließt über ca. 1000 km durch Laos, 800 km davon bilden die Grenze zu Thailand. Auf dem Weg von Luang Pranbang zu den Höhlen von Pak Ou lernen wir nur ein paar Kilometer davon kennen.

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Pak Ou ist ein Höhlentempel, in dem tausende verschiedener Buddha-Statuen zu sehen sind. Seit etwa 200 Jahren werden sie hier von Gläubigen gestiftet, die damit ihr Karma im ewigen Kreis der Wiedergeburten zum Guten beeinflussen wollen.

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Und völlig unbuddhistisch können wir am Flussufer “Jagd” auf ein paar Elefanten machen – selbstverständlich nur mit Fotoapparat und Kamera.

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