Wir sind in Laos!

Luang Prabang, eines der buddhistischen Zentren von Laos hat uns völlig in seinen Bann gezogen. Die Stadt am Mekong, die auch zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, strahlt Ruhe und Harmonie aus. Von den Tempelanlagen sind wir tief beeindruckt. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich bezaubernd.

 

 

In jedem Tempel leben auch Mönche, sie gehören zum alltäglichen Straßenbild.

 

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Es ist schön, dass wir hier drei Tage Zeit haben, wir hätten auch nichts dagegen, wenn es noch ein paar mehr wären.

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25.02. Bummel durch die Altstadt von Hanoi …

… wenn man das Herumspazieren zwischen fahrenden und laut hupenden Autos, Mopeds und Fahrrädern so nennen kann.

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Aber das Gewusel und das dichte Beieinander von so viel Unterschiedlichem ist einfach faszinierend. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass die Bürgersteige hier nicht für die Fußgänger gedacht sind. Hier werden die Waren präsentiert oder das Moped geparkt, es wird auf dem Bürgersteig gearbeitet, oder man sitzt hier und isst und trinkt.

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Fußgänger bewegen sich auf der Straße – und man glaubt es nicht, aber sie sind gleichberechtigt. Solange man sich berechenbar bewegt, fahren Autos und Mopeds um einen herum, ohne dass jemand ungeduldig wird, auch wenn das beständige Hupen für unsere Ohren etwas anderes vermittelt.

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24.02. My Son

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Ca. 40 km südwestlich von Hoi An liegt versteckt in einem Tal My Son, eine der bedeutendsten Tempelanlagen der Cham. Die Anlage ist wunderschön und die halb verfallenen und bewachsenen Bauwerke sind einfach malerisch.

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Leider hat auch hier der Vietnamkrieg gewütet, das Tal gehörte zur sogenannten Free Fire Zone, die mit Napalmbomben verwüstet wurde. Mehr als zwei Drittel der ehemals 70 verschiedenen Gebäude wurde zerstört. Einige Bombentrichter kann man heute noch sehen. Aber vorstellen kann man es nicht mehr, wie es hier wohl vor 40 Jahren ausgesehen haben mag.

Zum Ende des Ausflugs nach My Son sehen wir noch eine Darbietung von Cham-Tänzen. Die Tanzfiguren wurden anhand der alten Skulpturen nachgestellt.

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… heute Abend winkt noch ein Kochkurs, wir sind schon sehr gespannt – und morgen fliegen wir dann nach Hanoi.

23.02. Fahrt über den Wolkenpass nach Da Nang und Hoi An

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Der Wolkenpass macht seinem Namen alle Ehre. Er hüllt sich äußerst malerisch in eben diese Wolken ein, als unser Bus die Serpentinen hochfährt.

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Dieser Pass ist Vietnams Wetterscheide – glücklicherweise! In Hue sind wir bei Nieselregen losgefahren, aber schon auf der Passhöhe kommt die Sonne durch, und in Da Nang ist es dann schon richtig warm. Diese Stadt war im Vietnamkrieg amerikanischer Stützpunkt, hier waren ca, 75.000 US-Soldaten stationiert. Bis auf ein paar Hangar-Reste auf dem Flughafen erinnert heute nichts mehr daran.

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Unser Übernachtungsort ist Hoi An, die Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und ist wirklich malerisch. Wir erkunden sie im “Fahrrad-Rikscha-Konvoi”.

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Die Kaiserstadt Hue

Die Nacht war kurz. Wir mussten um 5.30 Uhr am Flughafen sein, um 6.40 Uhr sind wir dann nach Hue geflogen. Hier werden wir zwei Tage bleiben.

Am Vormittag fahren wir in die (gar nicht so sehr alte) Kaiserstadt. Sie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach dem Muster des Kaiserpalastes in Peking gebaut und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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Das Areal ist gestaffelt von mehreren Mauern umgeben, in der Mitte liegt die “Verbotene Stadt”. An diversen Stellen sieht man nur noch Mauerreste, im Vietnamkrieg wurde hier vieles zerstört, und der Aufbau geht nur langsam voran. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird auch das vorhandene Mauerwerk schnell angegriffen, und der ganze Komplex strahlt einen zauberhaften, morbiden Charme aus.

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Bezogen auf den morbiden Charme muss sich das Hue Heritage Hotel, unsere Unterkunft hier, übrigens auch nicht verstecken!

Das Abendessen findet wieder in einem “typischen” vietnamesischen Restaurant statt, das von keiner Reisegruppe versäumt werden darf. Das Essen ist tatsächlich gar nicht schlecht. Dazu gibt es traditionelle Life-Musik, die für europäische Ohren doch eher gewöhnungsbedürftig ist. Erst als die Band “Que Sera” und “Auld Lang Syne” intoniert, taut die Gruppe am Nachbartisch auf und singt kräftig mit.

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Zwei Tage im Mekongdelta – aktualisiert!

Mangroven, schwimmende Märkte, Hausboote und Wassergrundstücke – die Menschen hier leben vom Fluss, mit dem Fluss, auf dem Fluss, am Fluss …

 

 

Auf langen Bootsfahrten erkunden wir das Delta. Die Verkaufsschiffe auf den schwimmenden Märkten haben am Bug lange Stangen, an denen die Waren befestigt sind, die man hier kaufen kann.

 


Zum Shopping braucht man natürlich auch ein Boot :-).

Wir übernachten in Can Tho mit Blick auf den Mekong. Hier, wie überall im Land, spielt sich das Leben auf der Straße ab. Auf dem Nachtmarkt findet man außer T-Shirts, Taschen und Gürteln auch viele kleine Stände mit interessanten Dingen zum Essen.

Thema in der Gruppe ist natürlich auch das vor ein paar Tagen in der Halongbucht gesunkene Hotelschiff. Auch wir planen eine solche Übernachtung. Unser Reiseleiter versichert uns, dass unser Boot selbstverständlich gut überprüft sei – und rein statistisch sind wir ja auch auf der sicheren Seite: dass zwei Boote so kurz hintereinander sinken, ist äußerst unwahrscheinlich!

20.02. – abends: Mittlerweile sind wir zurück in Saigon und haben den Abend auf der Dachterrasse des bekannten Hotel Rex, das während des Vietnamkrieges so eine Art Pressezentrale war, verbracht. Es ist schon ziemlich spät, und wir fliegen morgen sehr früh nach Hue, darum werde ich erst in den nächsten Tagen noch ein paar mehr Fotos nachliefern.

Es lohnt sich also, diesen Blogbeitrag auch später noch einmal anzuschauen.