The Big Apple

Zweieinhalb Stunden reichen aus, um ein Wiedersehen mit Manhattan zu feiern.

Ursprünglich haben wir mit etwas mehr Zeit in New York gerechnet – allerdings hat Delta Airlines uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir mussten in New York den Flughafen wechseln, das wussten wir – angekommen sind wir in La Guardia und abgeflogen vom Kennedy Airport. Dass wir aber eigenhändig unser Gepäck von einem Flughafen zum anderen transportieren mussten, wurde uns erst beim Einchecken in Tampa klar. Und wir hatten uns so sehr auf die paar Stunden in New York gefreut :-(.

Dann geht aber alles doch noch recht schnell, und nachdem wir mit einem Shuttle unser Gepäck zum Kennedy Airport gebracht haben, bleibt noch genügend Zeit, um mit der Subway nach Manhattan zu fahren.

Als wir an der Fifth Avenue aussteigen, ist es, als seien wir erst gestern hier gewesen, tatsächlich sind es aber fast 12 Jahre her seit unserem letzten New York Besuch. Aber wenn man sich einmal in eine Stadt verliebt hat, fühlt man sich nicht fremd, und jeder Besuch ist ein ein wenig wie „nach Hause kommen“.

Wir sind etwas gehandicapt, weil wir unser Handgepäck dabei haben (in New York gibt seit dem 11. September 2001 keine Möglichkeiten mehr, irgendwo Gepäck zu lagern), aber das stört nur wenig.

Wir laufen die Fifth Avenue hinunter bis zum Rockefeller Center – die Eisbahn ist noch in Betrieb.

In die andere Richtung schaffen wir es bis zum Central Park. Wir genießen mit jedem Schritt die Atmosphäre dieser unvergleichlichen Stadt.

Dann müssen wir aber umkehren. Wir nehmen zurück nicht die U-Bahn, sondern den Airport Bus. Der fährt von der Grand Central Station ab – und das ist noch mehr als 15 Blocks entfernt. Aber unser Timing ist perfekt, der Bus steht schon da, als wir ankommen.

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Und am Flughafen haben wir auch noch ausreichend Zeit, um etwas zu essen – darauf hatten wir nämlich den ganzen Tag über verzichtet – es gab schließlich Wichtigeres zu tun ;-).

So war es dann doch noch ein (fast) perfekter Tag!

Abschied

Unser letzter Tag in Florida! Und der Urlaub endet, wie er begonnen hat, nämlich mit einem Gruß von „Ali“.

Morgen fliegen wir wieder heim – schade 😦

In New York haben wir ein paar Stunden Aufenthalt, für einen kurzen Bummel in Manhattan wird es reichen.

Man muss gar keine großen Ausflüge machen …

… die Tiere sind direkt vor der Haustür:

Die Aufnahmen haben wir direkt neben und hinter dem Haus gemacht. Es ist faszinierend, mit welcher Beharrlichkeit die Tiere hier ihren Lebensraum gegen alle Bauprojekte verteidigen. Die Artenvielfalt in jedem Tümpel ist beeindruckend. Sei es am Supermarkt oder auch am viel befahrenen Highway – überall sieht man Kraniche, verschiedene Arten von Reihern, Ibisse, Störche, Kormorane, einmal ganz abgesehen von all den diversen Landtieren, die man auch überall aufstöbern kann. Heute morgen zum Beispiel lief eine Ottermutter mit vier Jungen am Teich hinter dem Haus entlang.

Auf Regen folgt auch immer wieder Sonne!

An den Stränden von St. Petersburg gehen die besonders abgehärteten schon am Samstag wieder schwimmen. Wir begnügen uns mit einer Strandwanderung an der Fort de Soto Beach.

Nicht umsonst war dieser Strand 2009 Americas Top-Beach. Es ist wirklich wunderschön hier – die Muschelausbeute kann sich sehen lassen und selbst einige Tiere können wir aufgestöbern.

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Am Montag dann auf Honeymoon-Island finden wir jede Menge Einsiedlerkrebse, die es sich in verlassenen Schneckenhäusern bequem gemacht haben:

Und etwas abseits vom Strand laufen uns gleich mehrere Gürteltiere vor die Füße.

Florida ist abwechslungsreicher als man glaubt 🙂

Daytona Beach

Damit es nicht zuviel wird mit „Natur pur“, sind wir gestern in Daytona Beach gewesen. Hier darf man immer noch mit dem Auto an den Strand.

Leider darf man nicht schneller als 10 Meilen pro Stunde fahren, so dass das echte Speedway-Feeling nicht aufkommt. Dafür sind die Bässe der Anlagen, die sich die Leute in die Autos stellen, umso lauter, und es herrscht richtige Partystimmung.