Der Highway #1 von seiner schönsten Seite

Nach dem wir die Mojave-Wüste unbeschadet durchquert haben (natürlich auf dem Highway :-)), sind wir am Pazifik angekommen und genießen zwischen Morro Bay und Monterey das absolut schönste Stück des Highways #1.

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Wir wandern am Strand entlang oder oben auf den Klippen, wir beobachten See-Elefanten, die sich gemütlich in der Sonne ahlen, und die Ausblicke sind unvergleichlich.

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Den Tag beschließen wir passend im Rocky Point Restaurant oben auf der Klippe mit Blick auf das Meer und die untergehende Sonne.

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Viva Las Vegas

Nach zwei Wochen Natur pur stürzen wir uns nun in die bunte Glitzerwelt von Las Vegas, der Spielerstadt mitten in der Wüste von Nevada. Wir lassen uns mit dem Menschenstrom über den Las Vegas Boulevard, den „Strip“ treiben, …

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… verlieren ein paar Dollar an der Slotmachine, …

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sehen am Bellagio ein faszinierendes Spiel mit Wasserfontänen zu den Klängen von Elvis‘ „Viva Las Vegas“, …

und erleben eine überraschende Lightshow mit Freddy Mercury, The Queen und „We will rock you“

Ich kann nicht sagen, dass wir unbeeindruckt sind!

Now we get our kicks on Route 66!

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Während wir gemütlich mit unserem gesamten Hausstand im Schlepptau über die alte Route 66 rollen, stellen wir uns vor, wir säßen auf einer Harley und hätten gerade unsere Uhren weggeworfen, weil Zeit jetzt keine Rolle mehr spielt.

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Der Traum von der großen Freiheit kann beginnen!

P.S. Zum Grand Canyon gibt es keinen Blogeintrag. Dieser Nationalpark besticht nicht durch herausragende Details, die man bei einem ein- bis zweitägigen Besuch erleben kann. Er wirkt durch seine gigantische Größe, die man wahrscheinlich nur erfassen kann, wenn man ihn tatsächlich durchwandert oder aber bei einem Rundflug über den Canyon. Beides haben wir nicht gemacht!

Auch das vermeintlich Tollste ist immer noch zu toppen – Canyons, die sich wie Korkenzieher in die Landschaft gegraben haben!

Immer wieder glauben wir in diesem Urlaub: „Noch schöner, noch toller geht es nicht mehr!“, aber Mutter Natur belehrt uns ein ums andere Mal eines Besseren. Es gibt immer noch etwas faszinierenderes.

Die Antelope Canyons in der Nähe von Page sind ein Beispiel dafür. Wie Korkenzieher drehen sie sich in die Erde ein, die Zugänge sind schmal und unscheinbar – allein würde man sie wahrscheinlich gar nicht finden.

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Ist man aber hinabgestiegen, fühlt man sich in eine Zauberwelt versetzt. Die Formen in diesem rosa Sandstein sind geschwungen und elegant, durch Felsspalten sieht man oben ab und an die Sonne und den Himmel. Der Lower Antelope Canyon ist mein eindeutiger Favorit. Er ist besonders eng, und es erfordert einige Kletterpartien, um die interessanten Stellen zu erreichen.

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Unser Guide hat eine Gitarre dabei. Während wir filmen und fotografieren, macht er Musik. Es hört sich ja total kitschig an – aber es ist grandios! Er hat eine gute Stimme, die Songs sind wunderschön und passen zur Atmosphäre – und die Akustik ist atemberaubend.

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Der Upper Antelope Canyon ist nicht ganz so spektakulär, dafür muss man aber, um ihn zu erreichen, ca. 15 Minuten durch ein ausgewaschenes Flussbett fahren. Selbstverständlich hätte unser geländegängiges RV auch das geschafft :-), aber leider darf man mit dem eigenen Fahrzeug nicht dorthin.

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Es ist schon verrückt, was die Natur alles zustande bringt!

Nach der Erhabenheit des Arches National Parks und des Monument Valleys präsentiert sich der Bryce Canyon fast filigran und verspielt. Seine hellen, zierlichen Türmchen erinnern an Disneyland und Cinderellas Schloss.

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Es ist durchaus faszinierend, aber die Eindrücke müssen hart „erwandert“ werden:

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Da hat man sich das abendliche Relaxen am Pool wohl verdient!

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The Valley of the Gods

Nach dem Glauben der Navajos sind die Felsen im Valley of the Gods in Stein gemeißelte Navajo-Krieger, deren Kraft und Stärke die jungen Navajos beschützen.

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Nicht weit vom Monument Valley entfernt finden wir hier weitere Felsformationen, die uns durch ihre Größe und den Hauch von Ewigkeit, den sie vermitteln,  zutiefst beeindrucken.

… und die „Straße“ durch das Valley of the Gods (17 Meilen Schotterpiste) ist noch ein weiterer harter Test der Geländegängigkeit unseres Motorhomes!

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07.05. Auf den Spuren von John Wayne

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Das Monument Valley war die Filmkulisse für die klassischen Western der 40’er und 50’er Jahre. Auch wenn einem heutzutage eher die modernen „Lonesome Rider“ begegnen, fasziniert das Panorama immer noch.

Die Piste, auf der man durch das Tal fährt, ist zwar eher für Pferde geeignet oder allenfalls für die Pick-Ups, mit denen die Navajos Touren anbieten – aber unser RV ist ja durchaus geländegängig.

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