La Grande Arche

Die Grande Arche wurde am 14. Juli 1989, dem zweihundertsten Jahrestag der Französischen Revolution, eingeweiht und ist das Wahrzeichen des Geschäftsviertels La Défense. Es wurde auf der historischen Achse von Paris erbaut und bietet eine einzigartige Perspektive auf den Arc de Triomphe und den Obelisken der Place de la Concorde, auch den Eiffelturm kann man sehen. Die Grande Arche ist 110 Meter hoch und hat die Form eines ausgehöhlten Würfels, dessen Öffnung Notre-Dame enthalten könnte. 

Wir fahren mit der Metro hin. Ticketkauf, Zugang zur Station und Finden des richtigen Zuges sind kein Problem.

Schwieriger ist es dann, wieder herauszukommen. In der Pariser Metro muss man den Ausgang mit dem abgefahrenen Ticket öffnen – und das funktioniert leider nicht – die Türen öffnen sich nicht ☹️. Nach mehreren erfolglosen Versuchen (wir dachten schon, wir müssen den Tag in der U-Bahn verbringen) entdecken wir einen Automaten, an dem man die Fahrscheine validieren muss. Danach werden wir auch rausgelassen.

Die Arche ist wirklich eindrucksvoll, und der Ausblick aus dem 35. Stockwerk unvergleichlich.

Zufällig gibt es in der Arche gerade eine interessante Fotoausstellung vom wohl bekanntesten Papparazzo der letzten Jahre, Daniel Angeli. Sehr interessant!

Der Tag ist noch lange nicht zu Ende, von hier aus geht es weiter zum Trocadero und zum Eiffelturm.

Bonjour Paris

Paris ist im Ausnahmezustand, nicht nur wegen des Prozesses gegen die Attentäter vom 13. November 2015, sondern auch wegen eines kulturellen Ereignisses. Zum Gedenken an Christo und Jean Claude ist der Arc de Triomphe verhüllt.

Siehe auch
https://www.spiegel.de/kultur/christo-verhuellter-triumphbogen-in-paris-er-sagte-versprich-mir-dass-du-das-zu-ende-fuehrst-a-85ec97dd-1526-4057-80a4-8157bdfb5ee1

In der Gegend um den Triumphbogen ist die Hölle los, alles ist weiträumig abgesperrt, rundherum staut sich der Verkehr, und es gibt gibt strenge Sicherheitskontrollen. Wir sind schon froh, dass wir mit dem Auto zu unserem Hotel gekommen sind. Es liegt nur etwa 300 Meter vom Arc de Triomphe entfernt – eine ideale Lage, wenn nicht rundherum alles abgesperrt ist. Aber letzten Endes hat es nur ein bißchen Geduld gebraucht, um dorthin zu gelangen.

Die Pointe du Raz …

ist ein felsiges Cap ganz im Westen der Bretagne und gehört zusammen mit dem Cap Frehél im Nordosten sicherlich zu den schönsten und spektakulärsten Punkten in dieser Gegend. Entsprechend ist es auch bei Touristen beliebt.
Wir haben deswegen schon Sorge, können aber erfreut feststellen, dass die Massen- und Bustouristen sich allemal vom Parkplatz aus direkt zum Cap begeben und wieder zurück. Zudem ist das Wetter anfangs nicht so gut, was vielleicht auch einige Leute ferngehalten hat.
Wir umrunden das Cap auf dem hier sehr schmalen Zöllnerpfad, der ist tatsächlich wenig frequentiert, und wir können in Ruhe Aussicht und Umgebung genießen.

Das Wetter wird immer besser, und den zweiten Teil des Weges legen wir bei strahlenden Sonnenschein zurück.

Zu Hause stärken wir uns bei Kaffee und Kuchen, …

… bevor wir wieder in unserem Lieblingsrestaurant den Sonnenuntergang genießen.

Auf dem Zöllnerpfad rund um Plovant

Das Beste an der Bretagne sind sicher die Wanderungen!

In Plovant entfernt sich der Wanderweg etwas vom Meer und führt durch kleine Siedlungen und Heidelandschaft, bevor er dann wieder auf den Strand trifft.

Um die Verpflegung muss man sich keine Sorgen machen. Am Straßenrand gibt es reichlich Apfelbäume, und die meisten Wege sind von Brombeergebüschen gesäumt.

Auf dem Rückweg geht es dann am Strand entlang.

Und zum Abendessen sind wir am Hafen von Audierne.

Concarneau …

… war eher eine Enttäuschung. Die Altstadt, die von einer Festungsmauer umgeben auf einer Insel liegt, ist verschandelt von Souvenirläden und Billigrestaurants. Man braucht schon viel Fantasie, um die Schönheit dahinter wahrzunehmen.

Interessanter war da schon der Hafen in Guilvinec. Hier kann man nachmittags beobachten, wie die Fischerboote mit ihrem Fang zurückkehren. Das ist zwar auch eine Touristenattraktion und nicht ganz so romantisch, wie man es sich vielleicht vorstellt, dafür aber sehr interessant.

Und am Abend scheint wieder die untergehende Sonne über das Meer.

Pouldreuzic – die Umgebung

Unser Haus liegt nur wenige Meter vom Meer entfernt. Hier führt der berühmte Fernwanderweg Nr. 34, der Zöllnerpfad entlang, der am Mont-Saint-Michel beginnt und in Saint-Nazaire endet. Er verläuft entlang fast der gesamten Küste der Bretagne.

Wir erkunden ihn zunächst ein Stück nach Süden …

Das Essen im angesagtesten Restaurant in der Gegend ist “etwas einfacher“ als wir es erwartet hatten, aber der Ausblick ist fantastisch.

Am nächsten Tag gehen wir ein Stück in Richtung Norden. Viel Zeit haben wir nicht, gegen Mittag erwarten wir Freunde, mit denen wir hier die nächsten Tage verbringen wollen.

Nachmittags sind wir zu viert am Strand unterwegs, …

… der Himmel zeigt sich spektakulär, …

… aber die Sonne setzt sich dann doch wieder durch, und wir können beim Abendessen einen tollen Blick auf Meer und untergehende Sonne genießen.

Mal wieder eine “richtige“ Reise: Auf dem Weg in die Bretagne

Der Weg in die Bretagne ist relativ weit, darum legen wir Zwischenstops ein:

1) In NRW – hier Rees am Rhein

2) In Chartres

Die Kathedrale ist insbesondere berühmt für ihre Glasfenster …

… abends ist sie illuminiert …

… und mit dem „Le Parc Stanislas“ ( http://leparcstanislas.com/ ) haben wir hinter einem großem Holztor ein wunderschönes kleines Hotel gefunden.

Stralsund

Stralsund ist die älteste Stadt Pommerns, bereits im Jahr 1234 erhielt sie das Stadtrecht. Sie war Gründungsmitglied der Hanse und führt seit 1990 die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“.
Ihre Altstadt mit zahlreichen Baudenkmalen und besonders wertvollen Zeugnissen der Backsteingotik gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe – genug Gründe für einen Besuch!

Den ursprünglich geplanten Tagesausflug ergänzen wir spontan noch mit einer Übernachtung und haben somit mehr Zeit in dieser wirklich sehenswerten Stadt.

Unser Rundgang beginnt am Hafen mit den alten Speichergebäuden.

Hier liegt auch die erste Gorch Fock, mittlerweile ein schwimmendes Museum. Mehr darüber zu lesen gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gorch_Fock_(Schiff,_1933)

Das Ozeaneum sparen wir uns, man hört nicht nur Positives über die Tierhaltung dort, und wahrscheinlich hätte man auch vorher online buchen müssen.

Gestärkt mit Fischbrötchen machen wir uns auf den Weg in die Altstadt.

Ihr Zentrum ist der alte Markt.

Hier bekommen wir zunächst einen Schreck, als uns in der Touristeninformation gesagt wird, dass alle Hotels ausgebucht sind – das hatten wir jetzt nicht erwartet!

Wir rufen trotzdem ein paar Hotels an, und nach dem vierten oder fünften Versuch haben wir tatsächlich Glück. Im Inter City Hotel können Gäste wegen des Lokführerstreiks nicht anreisen. Es ist zwar nicht das beste Haus am Platze, aber für eine ungeplante Übernachtung reicht es.

Weiter schlendern wir durch die Altstadt und decken uns dabei mit dem Nötigen für die Nacht ein. In einem kleinen Buchladen kaufen wir ein Buch über die Stadt, und wir lassen uns einen Stralsund-Krimi empfehlen. Später erfahren wir, dass die Ladenbesitzerin selbst Bücher schreibt, und dass der Autor des Krimis ihr Ehemann ist ( https://strandläufer-verlag.de/der-laden/ ).

Wir folgen der „Route der Sehenswürdigkeiten“ ( https://www.tripadvisor.de/Attractions-g187363-Activities-Stralsund_Mecklenburg_West_Pomerania.html ) und landen nach einer großen Runde wieder am Hafen.

In Stralsund steht die älteste Hafenkneipe Europas, sie wurde bereits im Jahr 1312 eröffnet.
Auch Angela Merkel war schon einige Male hier

Auf der Terrasse des Schipperhus trinken wir ein alkoholfreies Bier und essen eine Kleinigkeit. Hier handeln wir uns ein lebenslanges Hausverbot ein, weil wir es wagen, mehrmals nach der Rechnung zu fragen :-).

Zum Abendessen sind wir im Restaurant Lara …

… und vorher laufen wir noch auf die Nordmole hinaus.

Nachdem wir uns am nächsten Morgen mit erstklassigen Croissants und gutem Kaffee gestärkt haben, fahren wir noch über die Brücke nach Rügen. Der südöstliche Teil der Insel ist geprägt durch Wiesen und Felder, es ist ländlich grün und sehr sympathisch.

Nach einer kurzen Rast im kleinen Hafen von Puddemin …

… fahren wir weiter nach Glewitz, von wo uns eine Fähre zurück auf das Festland und auf den Heimweg bringt.