09.10. Sieben Stunden und 18 km – Wir erwandern die Drakensberge

Heute ist Bewegung angesagt.

Zunächst gehen wir zu Höhlen mit bis zu 5000 Jahren alten Felsmalereien der San, der Ureinwohner in dieser Gegend.

Und dann machen wir uns auf den langen und sonnigen Weg zum World View, nicht ganz unanstrengend, aber schön 😜.

Neben Elenantilopen sehen wir auch viele Mistkäfer …

… und LaberQ hat derweil die Aussicht von unserer Hütte aus genossen.

08.10. Auf in die Drakensberge

Beim Frühstück erfahren wir hautnah, warum in den Hotelzimmern Schilder hängen, die darauf hinweisen, dass man Türen und Fenster schließen soll, wenn man den Raum verlässt. In einem der Hotelzimmer ist ein Fenster nur angekippt , und Meerkatzen gehen dort ein und aus, letztendlich bringen sie auch etwas mit hinaus. Was es ist, können wir nicht erkennen.

Wir haben eine lange Fahr in die Drakensberge vor uns. Susanne verkürzt uns die Zeit mit Beschreibungen der Geschichte von Kwazulu-Natal. Sie erzählt sehr anschaulich, und wir erfahren vieles über das, was insbesondere im 19. Jahrhundert die Geschicke dieser Region und des südlichen Afrikas geprägt hat – von Shaka Zulu, der Zwangsmigration, dem großen Burentreck und der Schlacht am Bloodriver, dem ersten Sieg der Weißen über die Zulu. Susanne  schildert, wie die Briten zwar die Sklaverei abgeschafft haben, dafür aber indische Zwangsarbeiter ins Land holten und wie sie durch ihre Gesetzgebung die Grundlagen für die Apartheid gelegt haben. Neu war für mich, dass Mahatma Ghandi über 20 Jahre hier gelebt hat. Er war ja Anwalt und ist ins Land gekommen, um die indische Bevölkerung gegen die Briten zu unterstützen, leider meist vergeblich. Unsere Unterkunft, Giants Castle, ist zauberhaft. Wir haben einen traumhaften Blick in die Berge, und auf einer ersten kurzen Wanderung erkunden wir die Umgebung.