Von Évora nach Tavira

Die Besiedlung der Gegend um Évora geht auf die Bronzezeit zurück, dies bezeugen mehrere megalithische Monumente in der Umgebung, Steinkreise und Menhire.

Von Evora aus fahren wir nach Osten, nach Monsaraz, einem mittelalterlichen Örtchen, das noch ganz von einer Stadtmauer umgeben ist, viele historische Gebäude sind erhalten. Der Ort ist malerisch, aber auch sehr touristisch.

In Moura (https://www.visitportugal.com/de/NR/exeres/9753A598-6817-4D4C-B0B9-5482A6EC8894) machen wir nur einen kleinen Rundgang.

Und in Serpa schauen wir uns das Aquädukt an und machen eine kleine Rundfahrt durch die engen Gassen – gut, dass wir nicht mit unserem eigenem Auto hier sind, das hätte zumindest schon keine Außenspiegel mehr 😀.

Wir übernachten heute in Tavira. Die Stadt am Ufer des Gilã bietet eine Mischung aus traditionellem portugiesischem Erbe und maurischen Einflüssen.

Versteckt in einem Labyrinth aus Kopfsteinpflasterstraßen befinden sich traditionell geflieste Häuser, familiengeführte Restaurants und eine Vielzahl reich verzierter Kirchen.

Wir bleiben hier für zwei Nächte im Pousada do Convento da Graca, einem ehemaligen Convent, sehr schön!

Roadtrip Portugal, Tag 2 – Die Orte

Ourém:

Hoch oben auf einem Hügel, wo sich die Menschen in früheren Zeiten besonders gerne ansiedelten, findet man den ältesten Teil von Ourém, das bei seiner Gründung noch Abdegas hieß. Der heutige Ortsname geht zurück auf die Herrschaft der Araber im 9. Jahrhundert und erinnert an die Geschichte der Maurin Fátima, die aus Liebe zu dem Templerritter Gonçalo Hermingues zum Christentum konvertierte und daraufhin den Namen Oureana annahm.

1136 eroberte D. Afonso Henriques, der erste König Portugals, den Ort von den Arabern zurück und machte ihn seiner Tochter zum Geschenk. Im Jahre 1178 ließ D.Teresa die Burg errichten und verlieh dem Ort 1180 die Stadtrechte.(https://www.visitportugal.com/de/NR/exeres/3B00438C-C819-4873-AB70-BF611D8530A8)

Der Ort ist ganz zauberhaft, die Straßen sind so schmal, dass bei der Durchfahrt alle Abstandssensoren am Auto laut warnen. Mit unserem eigenen Auto wären wir hier wohl nicht hochgekommen 😏.

Tomar:

Die Stadt ist bekannt durch den zum Unesco- Weltkulturerbe gehörenden Convento de Christo, der auch das Stadtbild beherrscht. Es handelt sich hierbei um einen Kombination von Burg und Kloster der Tempelritter auf einem Hügel westlich über der Stadt, der nach der Auflösung des Templerordens im Jahr 1312 an den Christusorden überging und dessen Zentrum war.
Bei einem Kurzbesuch auf der Durchfahrt erschließt sich die sog. Stadt der Tempelritter für uns allerdings nicht.

Mittags sind wir in Santarém. Wir stoppen hier hauptsächlich wegen der schönen Markthalle, die rundherum mit einem Azulejobilderbogen aus den 1930er Jahren geschmückt ist, aber leider wird sie gerade renoviert und ist von einem Bauzaun verdeckt 🙁. Wir nutzen aber das schöne Wetter für eine Lunchpause mit regionalen Tapas an der Praça Sa da Bandeira.

Wir übernachten heute in Évora, deren historisches Zentrum 1986 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Vor dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang durch die engen und steilen Gassen zur Kathedrale und zu den Resten des aus römischer Zeit stammenden Diana-Tempels.