Man muss gar keine großen Ausflüge machen …

… die Tiere sind direkt vor der Haustür:

Die Aufnahmen haben wir direkt neben und hinter dem Haus gemacht. Es ist faszinierend, mit welcher Beharrlichkeit die Tiere hier ihren Lebensraum gegen alle Bauprojekte verteidigen. Die Artenvielfalt in jedem Tümpel ist beeindruckend. Sei es am Supermarkt oder auch am viel befahrenen Highway – überall sieht man Kraniche, verschiedene Arten von Reihern, Ibisse, Störche, Kormorane, einmal ganz abgesehen von all den diversen Landtieren, die man auch überall aufstöbern kann. Heute morgen zum Beispiel lief eine Ottermutter mit vier Jungen am Teich hinter dem Haus entlang.

Auf Regen folgt auch immer wieder Sonne!

An den Stränden von St. Petersburg gehen die besonders abgehärteten schon am Samstag wieder schwimmen. Wir begnügen uns mit einer Strandwanderung an der Fort de Soto Beach.

Nicht umsonst war dieser Strand 2009 Americas Top-Beach. Es ist wirklich wunderschön hier – die Muschelausbeute kann sich sehen lassen und selbst einige Tiere können wir aufgestöbern.

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Am Montag dann auf Honeymoon-Island finden wir jede Menge Einsiedlerkrebse, die es sich in verlassenen Schneckenhäusern bequem gemacht haben:

Und etwas abseits vom Strand laufen uns gleich mehrere Gürteltiere vor die Füße.

Florida ist abwechslungsreicher als man glaubt 🙂

Daytona Beach

Damit es nicht zuviel wird mit „Natur pur“, sind wir gestern in Daytona Beach gewesen. Hier darf man immer noch mit dem Auto an den Strand.

Leider darf man nicht schneller als 10 Meilen pro Stunde fahren, so dass das echte Speedway-Feeling nicht aufkommt. Dafür sind die Bässe der Anlagen, die sich die Leute in die Autos stellen, umso lauter, und es herrscht richtige Partystimmung.

Everglades

Die letzten Tage haben wir genutzt, um einmal etwas tiefer in die Everglades einzudringen, ein Sumpfgebiet, das den gesamten Süden Floridas umfasst und ca. 2,5 mal so groß ist wie Luxemburg. Die Everglades sind die größte subtropische Wildnis der USA, sie gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO und sind Heimat vieler bedrohter Tierarten.

Nur der kleinste Teil des Gebietes ist zugänglich, und wir erkunden ihn zu Fuß, …

… mit dem Boot

… und mit dem Auto.

Wir sind fasziniert von der Vielfalt und der Menge der Tiere, die wir zu Gesicht bekommen, …

… und noch nie vorher haben wir so viele Alligatoren innerhalb so kurzer Zeit gesehen – nur gut, dass sie im großen Ganzen recht friedliche Gesellen sind 😉

In der Sonne angekommen

Zwischen Schneechaos in New York und Orkantief über Europa haben wir genau den richtigen Tag für unseren Flug nach Florida ausgesucht. Die Reise war problemlos und angenehm. Der Jetlag hielt sich in Grenzen und wir konnten den Urlaub von Beginn an genießen.

Zum Frühstück gestern wurden wir schon von Ali, dem Haus- und Hofalligator begrüßt …

… der Himmel war blau und die Sonne „ließ sich nicht lumpen“, nur die Temperaturen waren noch etwas verbesserungsbedürftig bei unserer ersten Erkundungstour in den Sümpfen Floridas.

Aber schon heute ist es perfekt – Sonne satt und Temperaturen von deutlich über 20° Cel – wie es sich gehört!