18.10. Kapstadt

Wir fahren heute zunächst auf den Signal Hill, betrachten Kapstadt von oben und den Tafelberg aus einer neuen Perspektive.

Dann erkunden wir die Stadt zu Fuß. Unser Spaziergang beginnt in Bo-Kaap, im kapmalaiischen Viertel, in dem viele Muslime leben. Es gibt verschiedene Geschichten über die Entstehung der bunten Häuser hier. Eine besagt, dass die Menschen die Häuser zum Zeichen der Freude bunt angestrichen haben, als Mandela aus dem Gefängnis entlassen wurde. Nun sponsert eine große Farbenfirma die regelmäßigen Neuanstriche.

Weiter geht es durch die Longstreet mit ihren schönen viktorianischen Häusern …

 

… zum Company’s Garden – eine grüne Oase mitten in der Stadt. Hier ist der Sitz des Parlaments, und hier ist der Wohnsitz des Präsidenten, wenn er in Kapstadt ist …

… und hier untersuchen sehr zutrauliche Sqirrels gern die Tüten der Besucher.

Kenny wartet schon mit dem Auto und fährt uns nach Kirstenbosch, in den botanischen Garten, in dem man konzentriert die Flora von Südafrika anschauen kann. Insbesondere die Pflanzen des Fynbos, einer nur hier vorkommenden Vegetationsform, sind äußerst interessant. Die berühmteste Pflanze des Fynbos ist die Protea, die Nationalpflanze Südafrikas.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Aber schöner war es natürlich, als wir sie außerhalb des Gartens gesehen haben.

Wir machen hier im Café auch unsere Mittagspause. Danach fahren wir zurück in die Stadt, und ausgehend vom MOCAA, dem Zeitz Museum of Contemporary African Art, gehen wir an die Waterfront. Hier tobt das Leben. Es gibt Kneipen und Restaurants, und überall wird Musik gemacht.

 

Auf dem Nobelsquare stehen überlebensgroße Statuen der südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Albert John Luthuli, Nelson Mandela, Frederik de Klerk und Desmond Tutu.

Unser Abschlussabendessen auf dieser Reise haben wir im Marco‘s African Place. Es gibt Livemusik, und wir essen Impala, Kudu, Springbock und Strauß.

 

17.10. Der Tafelberg …

… übrigens einer der ältesten Berge der Welt, ist an vielen Tagen im Jahr wolkenverhangen – er trägt dann seine „Tischdecke“ – heute aber nicht 😎.

Entsprechend groß ist der Andrang an der Seilbahn, die uns hinauf bringt. Aber wir sind zeitig losgefahren, die Tickets sind vorgebucht, und schon mit der zweiten Gondel fahren wir nach oben. Die Kabine dreht sich, damit niemand beim Ausblick benachteiligt ist.

Oben gibt es einen Rundweg, von dem aus man Kapstadt aus vielen unterschiedlichen Perspektiven sehen kann.

 

Danach erkunden wir die südliche Cap Halbinsel. Der Chapman Peak Drive gilt als eine der atemberaubendsten Straßen der Welt. Er schlängelt sich zwischen Meer und Gipfel um den Berg herum. Die Ausblicke sind grandios.

In Simon‘s Town an der Boulder Beach hat sich eine kleine Kolonie von Brillenpinguinen angesiedelt, die sich offensichtlich durch die vielen Touristen nicht stören lässt.

In Simon’s Town machen wir am Hafen auch unsere Mittagspause mit Fish and Chips, und dann geht es weiter zum Kap, zunächst zum Cape Point.

Dort angekommen, fahren wir mit einer Standseilbahn hoch zum Leuchtturm (man hätte auch zu Fuß gehen können) und laufen von dort aus zum Cape of Good Hope, dem Kap der Guten Hoffnung. Immer wieder bleiben wir stehen, um die fantastische Aussicht zu genießen. Es ist einfach toll!!!

Am Wegesrand lungern ein paar Paviane herum und warten auf unachtsame Touristen, denen sie irgendetwas entwenden können.

Am Kap selbst ist dann so ein Andrang, dass uns leider kein Einzelfoto gelingt.

Wir bleiben an der Küste, zum Abendessen sind wir in Kalkbay. Unser Restaurant ist in die Brandung hinausgebaut – ein schöner Ausblick.

Und eine Robbe bewacht den Hafen in der Hoffnung, das etwas zu fressen für sie abfällt.