Thanh pho Ho Chi Minh …

… oder Saigon – wie die meisten Vietnamesen die Stadt immer noch nennen – empfängt uns mit Millionen von Motorrollern, Mopeds oder anderen motorisierten Zweirädern. Gefühlt besitzt jeder der ca. 6 Millionen Einwohner von Saigon mindestens eins davon.

Fast alle fahren mit Helm und Mundschutz, was dem Straßenbild ein durchaus futuristisches, um nicht zu sagen bedrohliches Aussehen gibt.

Aber alles geht ganz friedlich zu. Die Reisegruppe wird zwar bei ihren gemeinsamen Ausflügen sicherheitshalber von Polizisten über die Straße geleitet, aber die individuelle Feuerprobe haben wir auch schon bestanden: Man kommt tatsächlich unbeschadet durch den fließenden Verkehr von einer Straßenseite zur anderen, wenn man ruhig und stetig hinübergeht. Trotz des immens dichten Verkehrs nimmt man sehr viel Rücksicht aufeinander.

Der erste Eindruck ist also positiv: Saigon ist charmant, Saigon ist quirlig, aber nicht hektisch, Saigon ist gleichzeitig kolonial und hypermodern, Altes und Neues gehören gleichermaßen zum Bild.

Und über allem wacht immer noch Onkel Ho.

Hoffen wir einmal, dass er auch das
Stromnetz mit im Auge hat.