Seattle

Am Beginn unseres Urlaubs hier haben wir die Geschichte von Chief Seattle recherchiert – nun schauen wir uns die Stadt an, die nach ihm benannt ist.

Von Kingston, unserem „Standort“ aus muss man die Fähre nehmen, um in die Stadt gelangen. Das ist etwas umständlich, beschert bei schönem Wetter aber auch fantastische Ausblicke.

Aber nur selten zeigt sich der über 4000 Meter hohe Mount Rainier – auch ein Vulkan auf dem Pacific Ring of Fire – so „wolkenlos“ wie heute.

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0Seattle ist die größte Stadt hier im Nordwesten der USA – und Seattle ist eine sehr lebenswerte Stadt mit vielen kulturellen Angeboten. Altes mischt sich mit Neuem, und obwohl die Straßen voll sind, gibt es genug Plätze zum relaxen.

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Der Pike Place Market ist nicht nur ein Touristenmagnet, sondern auch ein Ort, an dem man excellenten Fisch und gutes Gemüse kaufen kann.

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… und Ulrich hat sich hier spontan zu einem kleinen Nebenverdienst entschlossen 🙂

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Am Mount St. Helens

Der Mount St. Helens ist ein aktiver Vulkan auf dem sogenannten Pacific Ring of Fire, ein Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean von drei Seiten auf einer Länge von ca. 40.000 km umgibt. Auf ihm sind mindestens zwei Drittel aller im Holozän ausgebrochenen Vulkane zu finden. In Erinnerung ist der Mount St. Helens durch seinen spektakulären Ausbruch im Mai 1980, bei dem ein großer Teil des Gipfels weggesprengt wurde. Der Berg war vorher 2950 Meter hoch, danach nur noch 2549 Meter. Seitdem hat es immer wieder kleine bis mittlere Ausbrüche gegeben, und zurzeit wartet man auf den nächsten großen Blast.

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28Die Geschichte des Vulkans und des Ausbruchs sind im Visitors Center sehr gut dokumentiert und in beeindruckender Weise dargestellt.

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37Der Coldwater Lake ist in seiner jetzigen Form 1980 während des Vulkanausbruchs entstanden. Er liegt sehr idyllisch, und man kann ihn auf einem Trail umrunden.

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… und am Schluss noch ein Selfie-Versuch.

 

 

 

Der Dungeness Spit …

… ist eine knapp 9 km lange sandige Landzunge (Nehrung), die von der Olympic Peninsula in die Strait of Juan de Fuca ragt. Sie gehört zu den längsten der Welt und ist die längste dieser Art in den USA.

Die Wanderung auf dem schmalen, mit Treibholz übersäten Sandstreifen ist wunderschön.

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Bei Boeing darf man nicht fotografieren!

Gestern haben wir das Boeing Werk in Everett besichtigt. Es ist schon interessant, die riesigen Hallen zu sehen, in denen gleichzeitig mehrere Flugzeuge gefertigt werden.

Leider durtfte man innen nicht fotografieren 😦

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6… und heute haben wir uns im Garten vergnügt … jeder auf seine Weise …

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Auf den Spuren der Ureinwohner

0 Heute waren wir am Grab von Häuptling Noah Seattle (Chief Seattle), gestorben am 7. Juni 1866. Er war Häuptling der Suquamish und der Duwamish hier im Nordwesten der USA. Nach ihm wurde die Stadt Seattle benannt. Er verfolgte eine Strategie der Anpassung an die weißen Siedler, wohl eher nicht aus Überzeugung, sondern aus dem Wissen heraus, dass die Stämme ansonsten verloren wären.

15Berühmt wurde er auch durch eine Rede, die er im Januar 1854 bei einer Anhörung vor dem Gouverneur des Washington Territoriums hielt. Auch wenn der tatsächliche Wortlaut nicht eindeutig überliefert ist, sind die Worte sehr berührend.

„… But why should we repine? Why should I murmur at the fate of my people? Tribes are made up of individuals, and are no better than they. Men come and go like the waves of the sea. A tear, a tamanamus, a dirge, and they are gone from our longing eyes forever. Even the white man, whose God walked and talked with him, as friend to friend, is not exempt from the common destiny. We may be brothers after all. We shall see.

We will ponder your proposition, and when we have decided we will tell you. But should we accept it, I here and now make this the first condition: That we will not be denied the privilege, without molestation, of visiting at will the graves of our ancestors and friends. Every part of this country is sacred to my people. Every hill-side, every valley, every plain and grove has been hallowed by some fond memory or some sad experience of my tribe.

Even the rocks that seem to lie dumb as they swelter in the sun along the silent seashore in solemn grandeur thrill with memories of past events connected with the fate of my people, and the very dust under your feet responds more lovingly to our footsteps than to yours, because it is the ashes of our ancestors, and our bare feet are conscious of the sympathetic touch, for the soil is rich with the life of our kindred. …“

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