Osaka …

… vermittelt uns eindrucksvoll, wie eine japanische Großstadt tickt.

In der Altstadt taucht man ein in ein buntes, lautes und quirliges Straßenbild. Als „gemeiner“ Mitteleuropäer ist man nahezu hilflos dieser Flut von Eindrücken ausgeliefertj

 

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Das neue Zentrum von Osaka ist stylisch und Hypermodern.

Im Umeda Sky Building gibt es im 40. Stockwerk eine Aussichtsplattform, das Floating Garden Observatory. Wo der Name herkommt, wissen wir nicht. Einen Garten gibt es dort auf jeden Fall nicht.

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Kyoto

Am Sonntag sind wir in Kyoto angekommen.

Wir sind hier übrigens vorwiegend mit der Eisenbahn unterwegs, überwiegend mit dem Shinkansen, dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug, aber auch mit Vorortzügen und Bussen.

In Kyoto haben wir die Chance, ein Stück des alten Japan kennenzulernen. Die Stadt wurde im zweiten Weltkrieg verschont, daher sind große Teile der Altstadt erhalten und mittlerweile auch restauriert. Hier liegt auch Gion, das Zentrum der Geisha-Kultur. Auf den Straßen ist davon leider nicht viel zu bemerken. Sie sind überfüllt von Touristen, von denen sich nicht wenige Geisha-Kostüme geliehen haben und damit durch die Straßen flanieren. Die echten Geishas scheuen gerade wegen dieser vielen Touristen, die stets ihre Kameras schussbereit haben, die öffentlichen Straßen.

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In Kyoto sind viele Tempel und Schreine angesiedelt, und wir können sehr eindrucksvoll sehen, wie Buddhismus und Shintoismus sich in einer sich gegenseitig akzeptierenden Symbiose zusammen entwickelt haben. In fast jedem buddhistischen Tempel befindet sich auch ein Shinto-Schrein, der die Tempelanlage schützt.

Wir spüren auch einen Hauch der spirituellen Atmosphäre, die die religiöse Einstellung der Japaner prägt. Tempel und Gärten laden ein zum Innehalten, zum Ruhen, zum Meditieren.

Auch wenn dies im modernen Japan nicht mehr vordergründig ist, so scheint es doch die Grundhaltung hier zu prägen. Wir erleben aufmerksame, zugewandte und freundliche Menschen.

Zurück in der Neuzeit haben wir unseren Lunch in einem Sushi-Lokal, in dem die Speisen auf einem Band an uns vorbeifahren. Man nimmt sich, was man möchte, bezahlt wird anhand der Anzahl der leeren Teller, die übrig bleiben. Teebeutel mit grünem Tee stehen bereit, das heiße Wasser zapft man aus einem Hahn am Tisch.

Gestern Abend haben wir übrigens das berühmte japanische Waygu-Rindfleisch gegessen.

Es ist sehr heiß hier, die Luftfeuchtigkeit ist ziemlich hoch, und das lange Umherlaufen ist anstrengend. Zurück im Hotel nutzen wir zum Entspannen daher das traditionelle japanische Bad. Nachdem man sich gereinigt hat, kann man im heißen Wasser entspannen, ordentlich getrennt nach Männern und Frauen.

Gegenüber von unserem Hotel …

… befindet sich ein großer buddhistischer Tempel, Higashi Honganji. Frühmorgens kann man dort der Dharma-Lesung zuhören.

 

 

Abschied von Vladivostok

Hier sind noch schnell ein paar Fotos vom Ablegen in Vladivostok, bevor wir den Bereich des russischen Handynetzes verlassen. Wlan gibt es an Bord nämlich tatsächlich nicht.

P.S. Norbert hat seine Kreditkarte zurück bekommen, und die Sonne schaut auch wieder zwischen den Wolken hervor – einer angenehmen Überfahrt steht also nichts mehr im Weg  😎.

 

Belém – auf den Spuren der maritimen Geschichte Lissabons

Der Torre de Belém steht an der Mündung des Tejo. Er wurde im 16. Jahrhundert gebaut und diente als Leuchtturm. Heute gehört er zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Das Padrão dos Descombrimentos erinnert mit Heinrich dem Seefahrer, an der Spitze an die großen Zeiten der portugiesischen Forscher und Entdecker …

… und im Marinemuseum kann man anhand vieler Exponante die Reisen der Weltumsegler nachspüren.

Das berühmte Hieronymuskloster (Mostero dos Jerómimos) wurde im 16. Jahrhundert mit den Einnahmen aus dem Seehandel erbaut. Verzierungen und Motive erinnern an diese große Zeit Portugals als Seehandelsmacht. Hier befindet sich auch das Grab von Vasco da Gama.

Und gestern Abend gab es Fado!

16.10. Fahrt nach Kapstadt

Nach einem üppigen Frühstück und dem Abschied von den Hausstraußen …

… fahren wir auf  der R62, der angeblich längsten Weinstraße der Welt nach Robertson zu einer Weinprobe. Zunächst sind wir noch in der Kleinen Karoo zwischen den Kammanassie- und den Groot Swartbergen. Aber nach und nach sieht man immer mehr Weinstöcke.

… und gegen gegen Mittag sind wir am Zandvliet Weingut.

Nach einer sehr schönen Weinprobe geht es weiter nach Kapstadt ins President Hotel, der letzten Station auf unserer Reise. Am Freitag fliegen wir schon wieder heim 😢.

Zum Sonnenuntergang sind wir an der Camps Bay Beach mit tollem Blick sowohl auf das Meer als auch auf die 12 Apostel und den Tafelberg.

 

12.10. Walk with Elephants

Um kurz vor fünf werden wir von einem vielstimmigen Vogelkonzert geweckt. Wegen des tollen Ausblicks fällt die Dusche heute etwas länger aus.

Der gemeinsame Tag  heute beginnt mit einem Glas Sekt – C. aus unserer Gruppe hat Geburtstag. Nach einem ausgiebigen Restfrühstück fährt Branden uns zu unserem ersten Date hier, einem Treffen mit Elefanten.

 

 

 

 

 

Wir erfahren einiges über diese Tiere, dürfen Ihnen in den Mund und hinter die Ohren schauen und ihre langen Wimpern bewundern. Wir dürfen sie anfassen und ein Stück mit ihnen laufen – großartig!

 

 

 

 

 

Leider hat sich der morgendliche Nieselregen zu einem kräftigen Dauerregen entwickelt. Wir sind jetzt schon sehr durchnässt und verzichten darum auf die anschließend geplante Strandwanderung. In einem Café „legen wir uns notdürftig trocken“ und warten noch eine Weile ab. Aber der Regen lässt nicht nach. So fahren wir wieder zurück in die Lodge …

 

 

 

… und versammeln uns am Feuer. Die Fahrt mit dem Landrover über die nassen und glitschigen Wege ist übrigens ein ganz besonderes Erlebnis. Um 14.00 Uhr gibt es Lunch, und für den Nachmittag ist eine Pirschfahrt geplant. Leider muss auch die wegen des Regens ausfallen. Das ist blöd, aber nicht  zu ändern. Glücklicherweise ist wenigstens das Restaurant gemütlich, und ich habe Zeit, meinen Blog zu aktualisieren. Ich konnte ja in der letzten Zeit wegen fehlendem Wlan nicht immer tagesaktuell schreiben 😕.

 

 

Um sieben droht dann auch schon wieder das Abendessen. Unsere Kalorienbilanz bleibt heute eindeutig im Plus, aber die T-Bone Steaks sind einfach zu gut, als dass man sie stehen lassen könnte. Heute bereitet Branden sie auf dem Gasgrill im Restaurant zu, der Außengrill ist zu nass.

06.10. Auf Pirsch im Bayala Game Park

Um 06.30 Uhr starten wir mit Sam zu einer morgendlichen Pirschfahrt Wir sind nur fünft, die anderen wollen lieber ausschlafen.

 Wir können uns also im Fahrzeug ausbreiten und die Fahrt durch den afrikanischen Busch genießen. Es ist ein grandioses Erlebnis, die Landschaft, die Weite und die Tiere. Wir haben uns auf diesen Urlaub gefreut und viele interessante Erlebnisse erwartet, aber die Realität toppt alles, was wir uns vorher ausgemalt haben.

Sam läßt uns viel Zeit, an manchen Stellen stehen wir 15-20 Minuten und können das Bild und die Ruhe genießen.

Tierbeobachtungen kommen auch nicht zu kurz. Die Ranger, die um diese Zeit unterwegs sind, verständigen sich über Walkie Talkies darüber, wo Tiere zu finden sind. Sie haben den einzelnen Trails Namen gegeben und kennen das Wegesystem wie ihre Westentasche.

 

Sam, unser Fahrer ist seit 25 Jahren hier unterwegs. Er bringt uns ganz nah an eine Löwin mit zwei Jungen heran, und wieder haben wir Gelegenheit, die Szene ganz in Ruhe in uns aufzunehmen.

An einer sicheren Stelle gibt es dann Frühstück- Kaffee und Rusks   – genial!

Gegen 09.30 Uhr sind wir zurück im Resort, und bis zur Nachmitagsfahrt um 15.30 Uhr haben wir Freizeit. Wir waschen Wäsche und hängen sie zum Trocknen in die Bäume vor unseren Hütten. Wir sind zurzeit alleine im Resort und fühlen uns ganz wie zu Hause.

Wir drehen eine Runde im Pool, ansonsten genießen wir Sonne, Ruhe und Wlan 😀.

Um 15.30 Uhr starten wir zur Nachmittagspirsch, wieder mit Sam. Wieder lassen wir durch den Busch schaukeln und genießen die teilweise abenteuerlichen Wege, übet die wir fahren.

Manchmal müssen wir die Köpfe einziehen, weil stachelige Äste in den Weg ragen. Darüber hinaus haben die Elefanten beim Frühstück ganze Arbeit geleistet. Sie neigen dazu, Bäume, die sie kahl gefressen haben, abzureißen und wegzuwerfen. Vier oder fünf mal müssen wir heute Nachmittag umkehren, weil solch ein Baum ums den Weg versperrt.

Auf dem Heimweg zeigt Sam uns noch ein paar Sternbilder. Wir können nun das Sternbild Skorpion und das Kreuz des Südens erkennen.

Eine wunderbare Tour.

 

05.10. Zu Fuß im Busch

Heute müssen wir wieder früh aufstehen. Nach einem kurzen Imbiss mit Kaffee und Muffins geht es wieder in den Busch, dieses Mal aber zu Fuß!

Das ist eine ganz neue Erfahrung, durften wir doch im Krüger Nationalpark die Fahrzeuge nicht verlassen. Wir bleiben im sicheren Bereich, wo sich kein Großwild aufhält. Es also (leider) gar nicht gefährlich. Aber es ist sehr interessant. Wir laufen wieder mit Senzo, und er macht uns auf viele Dinge aufmerksam, die wir sonst nicht wahrgenommen hätten.

Wir lernen, einige Spuren zu lesen, wir lernen Pflanzen kennen, erfahren etwas über Nützlichkeit und Giftigkeit. Was bei Menschen schwerste Durchfälle auslöst, dient Tieren für die Darmgesundheit. Wir erfahren etwas über Mythen und Tales der Buschmänner, und wir sehen ein paar Impalas und hören viele Vögel.

Ein tolles Gefühl, in die aufgehende Sonne hineinzulaufen und ein fantastischer Start in den Tag.

Nach dem Frühstück verlassen wir den Hlane Nationalpark und fahren zurück nach Südafrika.

Das Bayala Game Resort, in dem wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden, ist sehr schön. Die Hütten sind um einen Pool herum angeordnet, und alles macht einen angenehmen und friedlichen Eindruck, auch wenn man in der Nacht schon mal die Löwen brüllen hört.

Am Nachmittag erwartet uns ein weiteres Highlight, nämlich eine Pirsch zu Fluß durch ein Gebiet mit Big Game – Großwild.

Eigentlich werden diese Touren nicht mehr angeboten, weil sie doch recht gefährlich sind. Aber weil wir so eine kleine Gruppe sind, machen sie eine Ausnahme. Wir laufen mit zwei bewaffneten Rangern, Dave und Sam, und wir bekommen genaue Instruktionen.

Wir müssen hintereinander laufen und dürfen keine großen Abstände zum Vordermann zulassen. Wir dürfen nicht sprechen. Wenn wir etwas wollen, sollen wir mit den Fingern schnipsen, und es gibt verschiedene Handzeichen der Ranger, auf die wir umgehend reagieren müssen – spannend.

Es ist wunderbar, so durch den Busch zu laufen, auch wenn Dave und Sam uns tunlichst auf Abstand zu den großen Tieren halten. Als wir kurz vor uns ein Nashorn mit einem Jungen sehen, müssen wir uns sofort zurückziehen, und als hinter uns ein Elefant auftaucht, müssen wir schneller werden. Die Tiere dürfen in uns auf keinen Fall eine Bedrohung sehen. Es bleibt spannend, auch wenn ich mir der tatsächlichen Gefahr meist gar nicht bewußt bin.

 

Zurück am Jeep gibt es eine Runde Bier für alle, und dann geht es wieder heim.

Fast hätte ich ja das großartigste Erlebnis auf der Fahrt zu unserer Wanderung unterschlagen, aber hier sind die Fotos von einer Gepardin (Cheeta) mit ihren zwei Jungen. Atemberaubend!

Das Abendessen verläuft etwas unruhig. Das Restaurant ist nicht besonders groß, und außer uns ist noch eine andere, nicht besonders leise Gruppe vor Ort.